Done!

Die Entwürfe für meine Prüfung sind fertig! Yeah!

Jetzt bleibt mir noch eine Woche Zeit, sie zu überarbeiten, Formulierungen umzuwerfen und zu präzisieren. Und meinen Stichpunktzettel für das Kolloquium muss ich auch noch machen. Und Plakate drucken lassen zur Raumgestaltung. Und… und… und… Fertig bin ich wohl doch erst wenige Stunden vorher. Aber es fühlt sich gerade trotzdem einfach nur gut an!

Nun muss ich noch die Stundenplanung für morgen fertig machen (wie fein doch so ein Brückentag wäre…) und weiterhin den Schock von gestern verdauen. :/

Von Fortbildungen und Vornoten

Es ist viel los in diesen Tagen – trotz Herbstferien letzte Woche. Jeden Tag habe ich mir den ganzen Tag mit Prüfungsvorbereitungen vertrieben und nun bin ich schon echt weit gekommen. Jeden Tag mache ich ein bisschen, sodass ich es pünktlich nächsten Freitag schaffen sollte, alles an die Prüfer zu schicken. Eigentlich will nur mein Hauptseminarleiter alles per Post, die anderen können sich auch per Mail bis Montag gedulden bzw. wollen es persönlich haben. Ja, ihr habt richtig gelesen. Zwei Tage vor der Prüfung darf ich zum Landesschulamt fahren, um meine Prüfungsunterlagen persönlich an meinen Fremdprüfer zu überreichen. Warum auch nicht? Eigentlich könnte das doch jeder verlangen. Dann würde man mal ein bisschen herumkommen in diesem schönen Bundesland. 😀 Zum Glück reicht dann doch der Weg über die Post oder E-Mail.

Heute habe ich meine Deutschstunde mit meiner Mentorin abgesprochen und irgendwie muss ich sagen, dass ich sie nie so wenig kritisch erlebt habe. Entweder war mein Entwurf wirklich gut oder sie hatte gute Laune. Zumindest fand sie alles rund und stimmig, nur an den Formulierungen der Aufgabenstellungen soll ich noch einmal arbeiten, damit es wirklich eindeutig wird. Sogar meine super-mediale Idee fand sie toll, obwohl sie sonst eher gegen diesen Medienkram ist. Jetzt muss ich mir nur noch überlegen, wie ich das technisch umsetze. Ziel ist, dass ich alle Standbilder, die die Gruppen kreieren, mit dem Handy fotografiere, auf den Laptop bringe und alle Bilder nebeneinander über den Beamer zeige, damit wir sie dann vergleichen und auswerten können. Ein Kabel zu besorgen ist das Einfachste. Jetzt muss ich nur noch sehen, wie ich auf die Schnelle alle Bilder nebeneinander auf den Bildschirm bekomme. Ideen? Oder denke ich zu kompliziert?

Gestern gab es übrigens die Vornoten. Lange hatte ich den Tag herbeigesehnt und doch gefürchtet, aber es gab keine Überraschungen. Ich habe alle Noten genau so bekommen, wie ich es mir (teilweise leider) schon gedacht hatte, aber die Begründungen waren der Hammer! Einfach nicht nachzuvollziehen und lächerlich! Ich habe in meiner schriftlichen Arbeit – Achtung, haltet euch fest! – ZU VIEL reflektiert. Ich hätte mir die Auswertung der Feedbackbögen mit schönen, übersichtlichen Diagrammen doch bitte sparen können. Was soll das Ganze? (Das nächste Mal können sie sich gern durch die Feedbackbögen kämpfen und sich allein eine Übersicht über die Kommentare schaffen… Pff!) Und dann wurden auch noch Dinge kritisiert, die nach den Unterrichtsbesuchen wirklich NIE, kein einziges Mal, zu Wort kamen. Aber man muss ja bei zu wenig Sympathie irgendeine Begründung für die Note finden, ne?
Ich versuche, das Positive zu sehen und mich noch motivierter für die Prüfung zu fühlen, aber so ganz klappt das noch nicht. In den nächsten 2 Wochen kann das ja noch werden. Das fällt aber ehrlich gesagt auch schwer, wenn mich meine Kollegen seit heute alle etwas mitleidig anschauen, weil sie wissen, wie blöd die Zeit unmittelbar vor der Prüfung ist. Zumindest versuchen sie es danach aber noch mit aufmunternden Worten. 😉

Etwas Kraft kann ich auch aus dem anstrengenden Fortbildungswochenende ziehen. Davon habe ich euch noch gar nicht berichtet. Es hat sich gelohnt, zumindest am Samstag. Freitag war eher zäh und nur wiederholend für mich, was ich etwas schade fand. Samstag war dann aber umso besser. Erst haben Kinder/ Schüler von einem Projekt erzählt, wie sie im Deutschunterricht bzw. in der Projektwoche ein Theaterstück auf die Beine gestellt haben (und zwar komplett inklusive Texteschreiben und Bühnenbild gestalten). Es war echt faszinierend, das mal zu hören, wie es wirklich in der Praxis aussehen kann. Sonst liest man ja immer nur von etwas utopischen Umsetzungsmöglichkeiten, aber weiß nicht, wie das wirklich funktionieren soll. Danach stellte dann noch Maike Plath ihre Konzept vom Theaterunterricht vor, das an einer Hauptschule auch erprobt wurde. Ich erwähne den Namen extra, weil ich so begeistert davon war. Im März erscheint ihr Buch, in dem sie das gesamte Konzept erläutert und ich empfehle es wirklich wärmstens. Sie hat auch ganz viele Materialien erstellt, die man schon jetzt im Handel erwerben kann. Ohne das Konzept sind sie aber etwas „wertlos“. Ich habe zumindest das erste Geschenk auf meiner Wunschliste für Weihnachten. 😉

Kennt ihr das?

Es ist Donnerstagabend und ich habe das Gefühl, diese Woche nicht genug geschafft zu haben.
Klar war ich nicht tatenlos und ich habe auch etwas geschafft, aber nicht genug. Dabei kann ich einfach nicht bis spät abends am Schreibtisch sitzen, weil mein Magen dann nie wieder gesund werden würde. Trotzdem habe ich ein schlechtes Gewissen… Und dann fallen mir immer wieder Sachen ein, die ich noch optimieren könnte für die Prüfung. Alles nur ein paar Handgriffe, aber alle zusammen nehmen doch wieder einige Stunden in Anspruch.
Ein Hoch auf unser Bildungssystem, vor allem die Ref-Ausbildung…

Back to school

So langsam, aber sicher sind die Ferien wirklich zu Ende. Ab Donnerstag werden wieder hunderte von Schülern durch das Schulgebäude wuseln – und ich mittendrin. Einerseits freue ich mich, andererseits hätten die Ferien auch noch etwas länger andauern können. 😉

Heute war unser erster Vorbereitungstag. 2 Stunden Dienstberatung mit allen möglichen Informationen durften wir heute genießen. Diesmal hat unser stellvertretender Schulleiter die Sitzung geleitet. Von einem neuen Schulleiter war bisher noch nicht die Rede und ich glaube auch nicht, dass ich den in meiner Referendarzeit noch erleben werde.

Dafür gab es viele andere Informationen. Eine Kollegin hat in den Ferien heimlich geheiratet und hat einen neuen Namen. (Sie will gern ihre Schüler veräppeln, indem auf den Stundenplänen immer ihr neuer Name stehen soll und die Kollegen dann so tun sollen, als wäre es eine neue Kollegin. Der Überraschungseffekt wird super! 😀 ) Wir haben eine neue Kollegin (darüber habe ich mich ja schon einmal extra ausgelassen), die aber heute seltsamerweise nicht anwesend war. Und wir bekommen wahrscheinlich einen promovierten Referendar in den Fächern Deutsch und Sport – vorausgesetzt es finden sich Mentoren. Dann bin ich nicht mehr allein an der Referendarfront.
Tja, ansonsten werden die ersten Tage vom Schuljubiläum gefüllt sein. Der Unterricht geht erst nächsten Mittwoch so richtig los.

Leider gab es heute aber noch nicht die Stundenpläne. Dabei bin ich soooo neugierig, wie meine Stunden diesmal verteilt sind und ob ich trotz neuer Kollegin meine Wunschklassen bekomme. Morgen bekommen wir sie hoffentlich, zumindest wird dieses Ziel angestrebt. Ich wünsche es mir sehr, weil ich dann endlich die ersten Sequenzplanungen machen kann. Im Moment ist das schwer möglich, weil ich nicht weiß, ob ich Doppel- oder Einzelstunden habe.

Ansonsten stehen morgen nur die Fachkonferenzen an. Natürlich finden Englisch und Deutsch wieder gleichzeitig statt, sodass ich nur zu Englisch gehe und mich in Deutsch von meiner Mentorin informieren lasse. Da habe ich wenigstens eine… in Englisch ist das alles noch etwas in der Schwebe, wer meine neue Mentorin wird.
Und danach müssen wir bis 12 Uhr in der Schule bleiben – wozu auch immer. Ich nehme mir was zum Arbeiten mit und hoffe, dass ich dann auch irgendwo Ruhe dazu finde.
Mittwoch dürfen wir zum Glück zu Hause bleiben, bevor es dann Donnerstag richtig losgeht. 🙂

Happy Birthday!!!

Nichtsahnend schaue ich heute mal wieder bei WordPress vorbei und was sehe ich da? Mein Blog hat heute Geburtstag! *tätäääää*

Wow, genau ein Jahr ist es jetzt also her, dass ich hier mit dem Schreiben angefangen und meine Ängste, Sorgen, aber auch meine Freude mit euch geteilt habe. Am Anfang stand eigentlich das Ziel, moderne Medien im Schulalltag auszuprobieren. Uneigentlich habe ich es vor lauter Schulalltag und dem Eingewöhnen in eben diesen irgendwie nicht geschafft, dieses Ziel zu verfolgen. Dafür habe ich mir immer wieder viele andere kleine und große Ziele gesetzt und diese mit euch geteilt – was offensichtlich auch gar nicht schlecht ankommt. Trotz meiner kleinen Sommerpause – die ich übrigens in vollen Zügen mit meinem (neuerdings) Verlobten und meinen Liebsten genieße – besuchen einige von euch noch immer regelmäßig meinen Blog. Das freut mich natürlich sehr!

So langsam vermisse ich das Bloggen auch schon, sodass ihr sicher nicht mehr lange warten müsst, bis ich wieder regelmäßig schreibe. Schließlich neigen sich die Ferien auch laaaaangsam dem Ende zu, sodass ich bald an meine Vorbereitungen für die Prüfung und das neue Schuljahr gehen werde und dann auch wieder mehr berichten kann.

So lange genieße ich noch etwas meine freie Zeit, feiere Bloggeburtstag und wünsche euch allen auch noch schöne Ferien bzw. einigen von euch einen guten und stressfreien Start in das neue Schuljahr.

Bis bald! 🙂

Unfreiwillige Ferien

Dass Hochwasser furchtbar ist, habe ich in meinen letzten Posts bereits deutlich genug gemacht. Hier entspannt sich die Lage zwar, doch kann man in den Medien weiterhin schreckliche Bilder von überfluteten Dörfern, Feldern und Städten sehen, die mich einfach nur schockieren und sprachlos machen. Man möchte so gern helfen, auch wenn man schon viel geschuftet hat, doch im Moment ist es einfach nicht möglich.

Die Bewohner der evakuierten Stadtteile meiner Heimatstadt konnten heute fast alle wieder zurück in ihre Häuser und Wohnungen, doch an Aufräumen ist noch nicht zu denken. Das Wasser steht dort noch immer mindestens kniehoch… (Also kehren sie auch nicht wirklich zurück, doch können sie sich ein Bild von der Lage machen.)

Also sitze ich hier und gehe typischen Lehrertätigkeiten nach, während mein Berg an Arbeit langsam, aber sicher abgearbeitet ist. Einerseits eine gute Nachricht, andererseits fühle ich mich doch blöd. Die ganze Woche hat die Schule geschlossen und spätestens morgen Vormittag werde ich alles erledigt und auch meine Wohnung blitzeblank geputzt haben. Aufgrund des starken Drucks, der noch immer auf den Deichen lastet, können auch keine Sandsäcke weggeschafft werden.

Was mache ich also ab morgen? Wahrscheinlich Ferien… Donnerstagvormittag treffen wir uns noch einmal in der Schule und räumen dort den Keller, die Turnhalle und das untere Stockwerk wieder ein. Ansonsten haben wir keine Aufgabe. Es macht auch keinen Sinn, schon den Unterricht für die nächsten Wochen zu planen, weil noch so viel Ungewissheit herrscht. Und in Englisch wird es eh unspektakulär die nächsten Stunden, weil ich noch immer die Klassenarbeit zurückgeben und ein Diktat schreiben muss. Hmpf… einfach unbefriedigend.

Ich hoffe, dass zum Wochenende doch schon mehr getan werden kann und das Wasser weiter abläuft. Dann kann man auch endlich wieder tätig werden. Ich fühle mich einfach falsch dabei, hier Ferien zu machen, wenn andere gerade eine große Katastrophe durchstehen müssen. Oder bin ich zu sehr Gutmensch? Alle Kollegen reden auf mich ein, dass ich schon genug getan hätte und mich einfach mal entspannen soll. Und die Schüler freuen sich wahrscheinlich auch riesig über die schulfreie Zeit, sofern sie nicht selbst betroffen sind…

Was? Schon Schluss?

Genau das fragte heute ein kleiner Sechstklässler aus meinem Englisch-Förderunterricht, als ich meinte, wir können keine weitere Aufgabe erfüllen, weil die Stunde schon vorbei sei. Auch die anderen Schüler schienen erstaunt, wie schnell die Zeit heute verging. Normalerweise nervt mich dieser Kurs ja auch etwas, weil die Schüler häufig keine Lust mehr haben – schließlich haben alle ihre Klassenkameraden schon Schluss und können ihre Freizeit genießen. Heute ging die Zeit aber auch für mich wahnsinnig schnell vorbei.
Nachdem ich letztes Mal bemerkt hatte, dass die Schüler noch gar nicht mit dem Wörterbuch umgehen können und nicht wissen, was die vielen Informationen bedeuten, hatte ich heute eine gezielte Übung vorbereitet – natürlich eher spielerisch (bei Green Line Online gibt es ein wirklich schönes Material dazu). Das machte den Schülern unglaublich viel Spaß und sie alle waren hochmotiviert, da sie schnell Erfolgserlebnisse erzielen konnten. Das war wirklich schön anzusehen. 🙂

Auch sonst ist das Fazit des Tages positiv, da ich viel geschafft habe und schon fast die Beine hochlegen kann. Umso mehr graut es mir aber vor morgen… von 7 Uhr morgens bis 19 Uhr abends darf ich in der Schule sein – zwischendurch habe ich 4,5 Stunden Zeit, die Klassenarbeiten der Siebten zu kontrollieren. Und ich weiß jetzt schon, dass diese Dienstbesprechung am Nachmittag/ Abend wieder NICHTS bringen wird…
Nächste Woche folgt dann noch später abends am Donnerstag die Gesamtkonferenz (nachdem ich von 14-18 Uhr das Englischseminar nächste Woche selbst gestalten durfte, weil ich doch bei dieser Medienfortbildung war und das dem Kurs nun auch näher bringen darf). Lieber nicht daran denken – dagegen ist der morgige Tag doch noch human. 😉

Jetzt freue ich mich doch lieber über den erfolgreichen Tag heute und mache mir weiter Gedanken darüber, wie ich das Seminar nächste Woche gestalten werden.

Worüber ich mich freue…

Da das Wetter zumindest hier heute keine guten Seiten zeigt (Regen ist aber zumindest für die Pflanzen gut!) und es gerade auch stockduster wurde und es gewittert, möchte ich heute mal berichten, worüber ich mich im Moment so freue. Dient auch etwas der Seelenhygiene für mich selbst. 😉

Worüber ich mich also freue:

  • Ich bin heute trotz des fast durchgehenden Regens trocken mit dem Rad zur Schule und wieder nach Hause gekommen – Timing perfekt. 😉
  • Meine Förderschüler haben mir heute freudestrahlend berichtet, dass sie sich alle schon um eine ganze Note verbessert haben. Dabei habe ich so oft gezweifelt, ob der Unterricht überhaupt etwas bringt, weil die Schüler an manchen Tagen wirklich gar keine Konzentration aufbauen konnten und wir nichts geschafft haben. Aber das zeigt mir, dass mein Unterricht etwas bewirkt und bei den Schülern ankommt. 🙂
  • Meine Umschlag-Methode funktioniert einfach wunderbar! Meine Englischklasse war auch heute wieder absolut konzentriert und ruhig und sie haben gut mitgearbeitet. So macht das Arbeiten in der Klasse auch wieder Spaß – denn lieb habe ich sie ja wirklich. Und das Umsetzen zeigt auch Wirkung – die 3 Streithähne bekamen sich bisher jedenfalls nicht mehr in die Haare.
  • (Der Klassenlehrer der Englischklasse ist auch endlich wieder da (gut erholt sieht er aus) und bringt nun hoffentlich auch wieder mehr Ordnung in die Klasse.)
  • Die Schottlandreise rückt immer näher und kam mir erst heute wieder voll ins Gedächtis, weil ich noch etwas Organisatorisches mit der Klasse klären sollte. Meine Englisch-Mentorin erzählte mir heute früh schon, dass sich viele Schüler gefreut und sie gelächelt haben, als sie erfuhren, dass ich mitkomme. Heute sagte ich es ihnen auch noch einmal persönlich und sie freuten sich wirklich! Ein Mädchen wedelte sogar freudig mit den Armen. 😀
  • Ich habe mir einen Prüfungstermin Mitte November gesichert und nun können wir auch schulintern schon alles genau so planen, dass meiner Prüfung nichts im Wege steht – vor allem den Ablauf in der dann 12. Klasse, in der ich in Deutsch meine Prüfung ablege. Zwar habe ich jetzt schon etwas Angst vor der Prüfung und vor allem dem ganzen Aufwand zuvor, aber ich möchte ja heute das Positive an allem sehen. 😉
  • Bei Netto gab es Würfel im Angebot (8 Stück für 1€) – da habe ich mir gleich mal 2 Päckchen gesichert, da das Spielen im Unterricht auch mal sehr wichtig ist, v.a. zur Wiederholung und Sicherung. Seit dem tollen Prüfungskolloquium meiner Mitreferendarin (sie hat übrigens mit 1,2 bestanden! 🙂 ) über das Spielen im Unterricht habe ich mir eh vorgenommen, so etwas auch noch mehr in den Unterricht einzubauen.
  • Ich habe für morgen 3 kreative und motivierende Stunden geplant und hoffe, dass sie für die Schüler mindestens genauso interessant sind, wie ich mir das hier theoretisch vorstelle.
  • Morgen ist der letzte Schultag vor anderthalb Wochen FERIEN!!! 🙂
  • Ich habe noch immer den allertollsten Mann an meiner Seite, den ich einfach nie mehr hergeben möchte! Er ist immer für mich da, unterstützt mich, wo er nur kann, und schenkt mir mehr Liebe, als ich es mir wünschen könnte! 🙂 Und für meine Katze gilt natürlich dasselbe – nur auf einer anderen Ebene. 😉

In diesem Sinne: Think positive! 🙂

Der Schwurm

Kennt ihr ihn? Er ist eng verwandt mit dem Schweinehund. Ich weiß auch gar nicht, wer von den beiden nerviger und blöder ist. Noch schlimmer ist es, wenn der Wurm und der Schweinehund miteinander verschmelzen, denn dann läuft gar nichts mehr. Das nennt man dann Wurmhund oder Schwurm oder so… Schwurm finde ich gut. Naja, wie auch immer: Genau der hat mich befallen!

Irgendwie ist gerade der Wurm drin. So fühle ich mich zumindest. Der Unterrichtsbesuch lief gestern zwar gut und ich habe auch Lob bekommen, aber trotzdem habe ich das Gefühl, als sei ich gedanklich noch nicht wieder in der Schule. Um mich herum sind noch so viele, die Ferien haben und sich weiter entspannen können. Und wir machen Schule. Ich kann mich im Moment nicht aufraffen, wirklich mehr als das Allernötigste (also unmittelbare Stundenplanung) zu machen und ich glaube, meine Stunden sind gerade auch nur Mittelmaß. Es läuft – keine Frage – und es kommt am Ende auch etwas bei den Stunden heraus, aber es könnte definitiv noch besser sein. Zumindest habe ich schon bessere Stunden von mir erlebt.

Fest steht, dass mein Aufgabenberg schon wieder ins Unermessliche steigt und mir das auch durchaus bewusst ist, ich mich aber echt gar nicht aufraffen kann. Ich bin müde, ich esse kaum aus Appetitlosigkeit und hab keine Lust auf gar nichts. Nicht mal für ein Buch oder einen guten Film kann ich mich begeistern… weil mir die Konzentration fehlt. Und ich glaube, das merkt man mir auch in den Stunden an. Ich habe auch sekundenweise Schübe, dass ich unbedingt arbeiten möchte und etwas schaffen muss, aber die sind eben nach 2 Sekunden auch wieder vorbei und meine Trägheit siegt.
Das nervt, aber ich kann mich auch nicht motivieren, etwas zu machen.

Wenn ihr irgendwelche Tipps habt, was man dagegen machen kann, dann immer her damit! Ich kann jeden Rat gebrauchen. Nächste Woche geht es schließlich auch in die spannende Phase des Projektes – und die will genauso gewissenhaft vorbereitet werden wie der Rest!

Osterferien und Entspannung – es geht doch!

Ich hab sie gefunden, juchhu! Lange hab ich gesucht und sie hat sich dieses Jahr auch echt gut versteckt. Dabei könnte man meinen, dass es aufgrund des Winterwetters umso leichter sein müsste, die bunten Ostersachen zu finden. Aber nein, die Entspannung hatte sich gut getarnt. Gestern war es dann aber endlich so weit: Sie hat sich in ihrer vollen Pracht gezeigt!

Nachdem ich Donnerstag noch einmal den ganzen Tag bei dieser tollen Fortbildung war und z.B. gelernt habe, wie ich Hörspiele recht einfach selbst gestalten kann (und dies auch meinen Schülern zeigen kann – nämlich mit Audacity), kam ich Donnerstagabend so spät nach Hause, dass alle Erinnerungen an den feiertäglichen Karfreitag zu spät waren und ich nichts mehr einkaufen konnte. Ich habe trotzdem überlebt, aber meine Gelüste nach bestimmten Dingen, die nicht im Haus waren, waren schier unerträglich… Na gut, ist wahrscheinlich übertrieben, aber trotzdem hab ich mich heut gefreut, meinen Kühlschrank wieder füttern zu können.

Ansonsten habe ich gestern nur entspannt: viel geschlafen, viel gelesen, ein wenig ferngesehen, mit dem Kätzchen ausgiebig gekuschelt… Hach ja, so lässt es sich leben. Und heute war ich auch recht faul. Nur etwas einkaufen und den Unterrichtsbesuch für nächste Woche fertig machen. An die Stundenplanungen für nächste Woche mag ich noch gar nicht denken. Irgendwie kriege ich das schon hin… Vor allem muss ich noch viel schnippeln für den UB, aber auch für die eine Deutschstunde. Und etwas basteln. Aber das krieg ich hin, vielleicht hilft meine bessere Hälfte auch etwas mit. ^^

Nun suhle ich mich mal weiter in meiner freien Zeit und freue mich auf das Essengehen mit meinem Liebsten. Das haben wir tatsächlich noch nie so richtig zu zweit gemacht (oder doch, ein Mal!). Deswegen freue ich mich erst recht darauf.

In diesem Sinne frohe Ostern euch allen! Genießt die freien Stunden und baut ein paar Schneehasen. 🙂