Ferienbilanz

Eine Woche Ferien sind schon wieder vorbei. Wo geht die Zeit nur immer so schnell hin? Wahnsinn…

Meine Bilanz: Ich habe…

  • die zweite Erkältung des Jahres erfolgreich nach nur 4 Tagen wieder bekämpft. An einem Tag war zwar gar kein Verlass mehr auf meine Nase, aber immerhin hat sie sich schnell wieder erholt, sodass ich die Ferien nicht vollkommen krank verbringen musste.
  • endlich mal Sachen in meinem Haushalt gemacht, die ich mir schon seit 4-6 Monaten (ja, quasi seit meinem Einzug) vorgenommen hatte: Meinen riesigen Kaktus umgetopft (ich bekam ihn vor vielen, vielen Jahren mit ca. 20-25 cm, heute ist er fast so groß wie ich!), meine Wände in Küche und Flur von Spuren meiner Katze befreit (unter Spielen mit einer Pflanze leidet leider auch die Tapete manchmal) und ich habe meinen Bilderrahmen, den ich letztes Jahr zum Geburtstag bekommen hatte, endlich mit schönen Fotos bestückt.
  • meinen GUB vorbereitet, indem ich nicht nur die Sequenzplanung und die Stundenplanung geschrieben habe, sondern auch schon alle außergewöhnlichen Materialien dafür (Moderationskarten und ein Bild auf A3-Größe) besorgt habe. Jetzt muss ich „nur“ noch den Langentwurf dazu schreiben, also Beschreibung der Lerngruppe, Ziele, didaktische und methodische Überlegungen und die leidige Sachanalyse… Mal sehen, wann ich mich dazu durchringe, anderthalb Wochen habe ich ja noch Zeit.
  • die Jahresplanung, die wir bei meiner Deutschseminarleiterin im Laufe des Referendariats einreichen müssen (damit es nicht langweilig wird), erstellt und kann sie nun bald einreichen.
  • die ersten Stunden für nächste Woche geplant und vor allem:
  • VIEL entspannt und freie Zeit genossen!!! Freunde getroffen, leckere Mittagessen gekocht (wozu mir sonst leider immer die Zeit fehlt, obwohl ich das so gern mache), meine Familie besucht und den Geburtstag meines Vaters gefeiert, meine Katze und meinen Freund von vorn bis hinten verwöhnt (im Gegenzug wurde ich natürlich auch verwöhnt) und gelesen.

Morgen möchte ich dann noch ein paar Stunden planen und dann geht es nach einem Käffchen mit zwei Freundinnen abends ins Theater mit meiner Elften, die ich ab Dienstag auch unterrichten darf. Da bin ich ja mehr als gespannt… Wieder hat sich mein Stundenplan verändert und nun unterrichte ich sogar mehr, als vom Seminar vorgegeben ist: 11h pro Woche. Die 10. Klasse in Englisch habe ich erstmal wieder abgegeben und jetzt kommt eben die 11. in Deutsch dran + der Förderkurs Englisch für die 6., den ich übernehme. Ich bin echt mal gespannt, wie ich mit den vielen Stunden nun klarkomme… Aber ich bin optimistisch und freue mich vor allem auf den Unterricht in den 11., weil ich so schöne Themen behandeln darf (Vormärz und Biedermeier, also vor allem Heine, Büchner (u.a. Woyzeck), Mörike und Droste-Hülshoff).

Heute wird aber nichts mehr gemacht, nur der Tag mit meinem Liebsten genossen, der morgen früh leider fahren muss… Wird sicher hart nach über einer Woche zusammenwohnen…
Genießt alle euer Wochenende und lasst die Seele baumeln! 🙂

Ferien und fleißig – geht ja doch!

Wer hätte das gedacht? Gestern nach der Schule noch superfaul (shoppen, kochen, essen, schlafen, immerhin noch Lebensmittel einkaufen, essen, fernsehen, kuscheln, früh schlafen gehen), heute tatsächlich den Schweinehund überwunden und Vorbereitungen für meinen GUB (quasi 1. Lehrprobe, aber unbenotet) getroffen. Auf dem Plan stand meine Sequenzplanung, die bis auf die Zielformulierungen (eigentlich eher Kompetenzformulierungen) jetzt endlich steht.

Ein bisschen frustrierend war es schon, was man mir sicher auch ansehen konnte. Man sah kein Stück meines Schreibtisches mehr, nur Bücher über Bücher, dicke Ordner, Hefter usw. Mittendrin noch der Laptop zum Tippen. Der wurde aber erst nach über 2 Stunden Materialsichtung genutzt. Ihr glaubt nicht, wie deprimiert ich war, nachdem ich schon 2 Stunden an der Sequenzplanung saß und doch noch nichts geschrieben hatte… So ist das, wenn man sich erst einmal in ein komplexes Thema hereinlesen muss (Literatur des 19. Jahrhunderts, Klasse 11) und dann auch noch darüber nachdenken muss, wie man das alles möglichst effizient in 14 Stunden packt. Ach und Woyzeck soll doch bitte auch noch als Ganzschrift behandelt werden, Gedichtrezitation muss ebenso enthalten sein. Wie sollte ich das bloß schaffen? Ich weiß es selbst nach den 5 Stunden Arbeit noch nicht, denn gepackt habe ich es nicht. Die Gedichtrezitation musste ich herauslassen, sonst würden die Schüler ja noch weniger mitnehmen… Ich hoffe, meine Mentorin verzeiht mir das nach den Ferien.

Morgen werde ich dann noch die Ziele formulieren und mir weitere Gedanken zum GUB machen, aber erstmal ist dann Wochenende. Montag ist auch noch ein Tag. Und Papa freut sich am Sonntag bei seinem Geburtstag sicherlich auch, wenn das Töchterchen etwas entspannter und gedanklich freier mitfeiert.

Jetzt muss ich erst einmal noch die neu gewonnen Informationen zur Neueröffnung eines Fitnesscenters um die Ecke verarbeiten…
„Monatlich bezahlen Sie nur **,**€, aber dann kommen noch die Aufnahmegebühr, Trainerkosten alle halbe Jahr usw. hinzu. Also alles ganz günstig, wenn Sie den Vertrag für 2 Jahre abschließen.“, erklärt sie mir stolz.
„Und was ist, wenn ich den Vertrag kürzer abschließen will, weil ich in einem Jahr umziehe?“
„Dann wird es natürlich teurer.“, sagt die Dame ganz verlegen und sichtlich ertappt. Aber das sei ja alles kein Problem, weil ich ja ganz einfach aus dem Vertrag rauskomme… so steht es zumindest angeblich im Vertrag, doch die Klausel fand ich nicht.
Goodbye Traumfigur und Sauna, wäre ja auch zu schön gewesen…

Dann pflege ich meinen Körper eben weiterhin mit Schoki und Gummibärchen, das klappt ja schon seit Jahren gut. 😀 (Mein Partner bemerkt gerade, dass ihr jetzt ein falsches Bild bekommen könntet… Ich bin trotz meines sündigen Essenverhaltens schlank, aber das ein oder andere gezielte Training kann auch nicht schaden. 😉 )