Bauchgrummeln

Die letzte Schulwoche bricht morgen an.

Nicht unglücklich bin ich über das letzte Seminar vor den Sommerferien. Ich mag die Seminare ja eher nicht so (falls man das noch nicht herausgelesen hat), da sie meistens sehr theoretisch sind und mich an meine Unizeiten erinnern, die ich eigentlich schon hinter mir gelassen hatte. Zu allem Überfluss muss ich morgen wohl auch noch Protokoll schreiben, was im Deutschseminar echte Akkordarbeit bedeutet, aber was tut man nicht alles? 😀 Ist für die nächsten Wochen das letzte Mal – ich werde es also überleben.

Etwas unglücklich bin ich aber schon, weil ich letzte Woche meine letzte richtige Unterrichtsstunde vor den Ferien abgehalten habe. Sowohl in Deutsch als auch in Englisch war es echt schön. Meine süßen Siebener sehe ich aber alle die Woche nochmal – beim Sportfest und auch am Projekttag „Schule ohne Rassismus“. Und beim Schulfest laufen mir sicher auch noch einige über den Weg. Trotzdem ist es irgendwie komisch. Schon als Schüler mochte ich Sommerferien nicht (erst im Laufe der Ferien ^^).
Umso glücklicher bin ich aber, dass ich alle meine Klassen behalten darf (außer die stumme Englisch-10er – dafür bekomme ich eine neue 10.).

Und natürlich freue ich mich auch auf die Woche. Sportfest, Projekttag, Schulfest und Abschiedsfeier meiner Mentorin. Das Wetter soll toll werden, sodass ich optimistisch bin, dass die Tage auch schön werden und sicher nicht zu langweilig. Außerdem bin ich noch mit einigen mir wichtigen Menschen verabredet, weil ich die Wochen darauf im Sommercamp und im Urlaub bin. 🙂

Ich wünsche allen, die auch die letzte Schulwoche (oder eine der letzten) vor sich haben, ganz viel Spaß und Durchhaltevermögen und allen anderen, dass sie ihre bereits begonnenen Ferien weiterhin in vollen Zügen genießen! 🙂

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Fortbildung oder Urlaub?

Gestern und heute waren wir mit unserem Seminar in der Nähe von Naumburg auf einem schönen Weinberg mit Blick auf die wunderschöne Gegend und genossen eine Fortbildung zum Thema Web 2.0.

Als wir dort ankamen, waren wir wirklich positiv überrascht. Die Anlage hatte einen ganz eigenen Charme durch die schönen Fachwerkhäuser, aber auch das moderne Seminargebäude inklusive SmartBoard. Die Anlage befindet sich direkt an einem Weinberg und bat uns einen weiten Blick über Naumburg und angrenzende Gebiete. Den Zusammenlauf von Saale und Unstrut hatten wir direkt im Blick – leider auch noch die letzten Hochwasseranzeichen (inklusive Geruch). Die Sonne schien, es war angenehm warm, der Wind wehte uns durch die Haare – es war einfach traumhaft. Wir fühlten uns glatt wie im Urlaub.

Nach 20 Minuten war dieses Gefühl allerdings vorbei, weil wir zum Seminar mussten. 😉
Nach einer albernen Vorstellungsrunde (ich mag sowas ja nicht, zumal wir uns alle schon fast ein Jahr kennen) wurde uns erst einmal lang und breit erklärt, warum wir der GEW beitreten sollten. Ich wusste ja, dass das auf uns zukommt und habe es geduldig über mich ergehen lassen. Gut war aber, dass wir dann noch viele Fragen zum Beamtenrecht und zur Einstellung stellen durften, die sehr kompetent und ehrlich beantwortet wurden. Das hat sich wirklich gelohnt.

Nach einem leckeren Mittagessen (die Versorgung war 1A – leckere Buffets und sogar Kuchen zum Kaffee, Tee und Kaffee durchgehend kostenfrei zur Verfügung) ging es dann ans Thema Web 2.0. Das war ehrlich gesagt ein Witz… Der Typ hatte schon einmal bei unserer Vereidigung eine Stunde referiert und da war es wirklich interessant. Auch seine Art und Weise zu sprechen ist überaus angenehm. Problem: Er erzählte gestern dieselben Anekdoten, gab dieselben Inhalte + Beispiele wieder und machte dieselben Witze – bloß auf 3 Stunden ausgedehnt. Das fordert wirklich Durchhaltevermögen! Und von Praxis keine Spur. Wie soll man auch praktisch Web 2.0 behandeln, wenn es da oben kein W-Lan gibt? Sehr clever… Wir durften am Ende des Tages zwar ein Hörspiel bzw. ein Video produzieren, doch ging es nicht ums Produkt, sondern darum, dass er uns zeigen kann, wie man das dann im Internet hochladen kann. Ein Witz, wirklich! Lernzuwachs am Nachmittag = 0! Ach und die Methode des gesamten Tages: Frontalunterricht! Tolles Vorbild…

Der Abend war dann aber sehr schön, weil wir uns in der Gruppe zusammensetzten, Wein tranken, erzählten und die Musikbegabten unter uns schöne Liedchen auf der Gitarre spielten. Da fühlte es sich dann wieder ein bisschen wie Urlaub an – eine laue Sommernacht draußen verbringen – lang, lang ist’s her.

Entsprechend gering war die Motivation heute. Zwar gab es mehr Methodenwechsel, doch war es inhaltlich auch nicht sooo ertragreich. Viel Theorie zu Mobbing, Tätern und Opfern, doch anwendbares Wissen war kaum dabei. Der Teil zum Cybermobbing am Nachmittag war dann doch interessanter, aber auch größtenteils bekannt (zumindest mir).

Fazit: Schöne Gegend, in die ich meinen Traummann auch mal entführen werde, um sie näher zu betrachten, aber inhaltlich eher weniger lehr- und ertragreich. Eigentlich schade, da in den Themen so viel Potenzial steckt! Dennoch wird es wohl komisch, morgen wieder in die Schule zu gehen – ich bin gedanklich noch immer auf diesem schönen Berg. 🙂

Back to normality…

… zumindest fast.

Erst am Mittwoch geht es für mich wieder in die Schule zum Unterrichten, denn morgen und übermorgen fahren wir mit dem Seminar nach Naumburg und dürfen an einem GEW-Seminar teilnehmen.

Meine Freude darauf ist mehr als gering:

  1. Meine eine Miezekatze ist noch immer krank, erbricht ständig und der Tierarzt wollte uns am Samstag nicht sehen, weil er das Blut eh nicht hätte ins Labor schicken können. Zum Glück gehen meine Eltern morgen mit ihr dorthin und lassen sie gründlich durchchecken, doch wohl fühle ich mich bei dem Gedanken, sie für 2 Tage allein zu lassen, trotzdem nicht. 😦
  2. Laut Programm beinhalten die ersten 3 Stunden des Seminars eine Werbeveranstaltung für die GEW – Vorteile, Kosten, Rechte und Pflichten. Super! -.-
  3. Das Thema des gesamten Seminars ist für mich nicht sooo spannend, weil ich gerade erst diese zweitägige Fortbildung dazu gemacht hatte: Web 2.0 und sein Einsatz im Unterricht. Tolles Thema – ehrlich! -, aber nicht unter den Umständen. Ich mag mir nicht alles schon wieder anhören. Ich hoffe aber ganz stark darauf, dass ich noch irgendwas mitnehmen kann und es nicht vollkommen umsonst ist. Meine Unterrichtsstunden am Dienstag könnte ich an sich nämlich eigentlich gut gebrauchen, zumal letzte Woche ja alles ausfiel…
  4. Klassenfahrtatmosphäre mit mir eher unbekannten Menschen – Ich bin zwar schon fast ein Jahr im Referendariat, aber die meisten sehe ich alle zwei Wochen (oder noch seltener, wenn das Seminar ausfällt oder Ferien sind), spreche mit den meisten nur innerhalb des Seminars über die entsprechenden Inhalte und privat habe ich nur mit wenigen zu tun. Trotzdem dürfen wir in Mehrbettzimmern schlafen… Vielleicht bin ich eine Mimose, aber ich könnte mir dennoch Besseres vorstellen. Aber natürlich sehe ich auch die Vorteile für den Gruppenzusammenhalt, der hoffentlich/ vielleicht entstehen wird.

Ich versuche also möglichst positiv an alles heranzugehen, doch die große Freude will nicht aufkommen. Umso mehr freue ich mich auf die Schule am Mittwoch! 🙂

Was? Schon Schluss?

Genau das fragte heute ein kleiner Sechstklässler aus meinem Englisch-Förderunterricht, als ich meinte, wir können keine weitere Aufgabe erfüllen, weil die Stunde schon vorbei sei. Auch die anderen Schüler schienen erstaunt, wie schnell die Zeit heute verging. Normalerweise nervt mich dieser Kurs ja auch etwas, weil die Schüler häufig keine Lust mehr haben – schließlich haben alle ihre Klassenkameraden schon Schluss und können ihre Freizeit genießen. Heute ging die Zeit aber auch für mich wahnsinnig schnell vorbei.
Nachdem ich letztes Mal bemerkt hatte, dass die Schüler noch gar nicht mit dem Wörterbuch umgehen können und nicht wissen, was die vielen Informationen bedeuten, hatte ich heute eine gezielte Übung vorbereitet – natürlich eher spielerisch (bei Green Line Online gibt es ein wirklich schönes Material dazu). Das machte den Schülern unglaublich viel Spaß und sie alle waren hochmotiviert, da sie schnell Erfolgserlebnisse erzielen konnten. Das war wirklich schön anzusehen. 🙂

Auch sonst ist das Fazit des Tages positiv, da ich viel geschafft habe und schon fast die Beine hochlegen kann. Umso mehr graut es mir aber vor morgen… von 7 Uhr morgens bis 19 Uhr abends darf ich in der Schule sein – zwischendurch habe ich 4,5 Stunden Zeit, die Klassenarbeiten der Siebten zu kontrollieren. Und ich weiß jetzt schon, dass diese Dienstbesprechung am Nachmittag/ Abend wieder NICHTS bringen wird…
Nächste Woche folgt dann noch später abends am Donnerstag die Gesamtkonferenz (nachdem ich von 14-18 Uhr das Englischseminar nächste Woche selbst gestalten durfte, weil ich doch bei dieser Medienfortbildung war und das dem Kurs nun auch näher bringen darf). Lieber nicht daran denken – dagegen ist der morgige Tag doch noch human. 😉

Jetzt freue ich mich doch lieber über den erfolgreichen Tag heute und mache mir weiter Gedanken darüber, wie ich das Seminar nächste Woche gestalten werden.

Kleine Anekdote II

Widerwillig war ich aus meinem Bett gestiegen und bin in den grauen, schneevermatschten Tag gestartet. Die Nacht war wie die Nächte davor schrecklich und voller Alpträume. Leider erlebe ich auch im wahren Leben gerade einen Alptraum, da meine Oma seit nunmehr einem Jahr schwer krank ist und es immer schlimmer wird.
Voll in Gedanken versunken setzte ich mich ins Seminar. Es war 8.30 Uhr und nur 3 von 10 Teilnehmern anwesend. Na super…
„Wer von Ihnen möchte Protokoll schreiben?“, fragt die Fachseminarleiterin in die Runde.
„Bitte nicht ich, nicht heute, bitte nicht!“, denke ich.
„Ich mach das!“, meldet sich eine Mitreferendarin schnell freiwillig.
Puh, Glück gehabt. Dann kann ich mich in Ruhe meinen Gedanken widmen und trotzdem so tun, als wäre ich anwesend. Das war sogar leichter als gedacht, weil das Seminar heute seeeeehhr langweilig war. Und es zog sich und zog sich und zog sich… 4 Stunden kamen mir vor wie 8. Keiner bemerkte meinen Zustand, was sicher auch daran lag, dass ich die Fragen trotzdem immer beantworten konnte.
Kurz vor Ende fragt mich meine liebe Banknachbarin schließlich: „Alles ok bei dir? Du siehst heut so blass aus!“
Sie merkt es immer, wirklich immer. Das ist schließlich nicht das erste Mal.
Und dann frage ich mich, warum wir nicht enger befreundet sind… Weil sie Familie hat und ziemlich weit weg wohnt und arbeitet? Ich weiß es nicht. Aber ich weiß, dass ich sie mag und uns irgendetwas verbindet.

Vom Leben gelernt

Kennt ihr diese tolle Kategorie aus einer bekannten Zeitschrift für junge Erwachsene (zu denen ich mich noch zähle)? Ich habe heute (und am Wochenende) auch vom Leben gelernt:

  1. Unangenehme Anrufe des Vermieters (hier können auch andere Personen eingesetzt werden) erhöhen den Erdnussbutter- und Schokoladenkonsum.
  2. Schlecht isolierte Raucherräume in Kneipen führen zu relativ einsamen Nächten, weil man selbst wie eine Räucherhöhle riecht.
  3. Keinen Alkohol zu trinken lässt einen auf unangenehme Art und Weise im Mittelpunkt stehen. (Was ist das für eine Gesellschaft?)
  4. Wahre Freunde sind selten und kostbar – und leider „verwachsen“ sie sich manchmal auch nach vielen Jahren, ohne dass es einen ersichtlichen Grund gibt.
  5. Große, fluffige Schneeflocken sind zwar faszinierend, doch erfreuen sie das Herz nicht annähernd so sehr wie die ersten warmen Sonnenstrahlen im Januar.
  6. Es geht nichts über gute Musik!

Ich mag diese Kategorie sehr, sehr gern! Das ist immer das Erste, was ich lese, wenn ich die neue Ausgabe in der Hand halte, auch wenn sie auf der letzten Seite ganz unten und sehr klein abgedruckt ist. Sie toppt jedes unnütze Wissen!

Viel mehr kann ich vom heutigen Tag kaum berichten. Im Seminar waren 50 % krank, was eine Mitreferendarin zu dem Ausruf verleitete: „Ich möchte auch mal krank sein!“ Das kann ich einerseits total verstehen, weil man sich dann nicht den teilweise eher schnöden Inhalten des Seminars widmen muss, doch andererseits ist es auch doof, krank zu sein. Ich schleppe ja selbst seit Wochen meine Lieblingskrankheit in leichten Zügen mit mir herum, bin aber dennoch froh, dass es nicht so schlimm ist, dass ich mich mit Antibiotika vollstopfen muss. Außerdem könnte ich dann doch auch gar nicht meine süßen Schüler bespaßen – wie würden sie nur mit dem Ausfall der Stunden klarkommen? 😉
Naja, zumindest wurde dadurch mein grandioser Plan zerstört, schon nebenbei etwas im Seminar zu machen, weil man sich bei 5 Refs einfach schlecht verstecken konnte. Andererseits sind wir um die mehr als umfangreichen Hausaufgaben herumgekommen. *puh*
So saß ich also ewig an meinen Planungen für die Woche und am Kontrollieren der Essays meiner 10. Dass das so lange dauert, hätte man mir ruhig mal früher sagen können… Und unsicher bin ich mir bei der Bewertung auch noch, weswegen ich das morgen noch einmal absprechen werde.

Das alles bedeutet nun, dass ich morgen mehr von dem schaffen muss, was ich heute eigentlich schon anfangen wollte. Also volle Kraft voraus in die letzte Woche vor den Ferien, denn Donnerstag gibt es Zeugnisse! Aber nennen wir sie lieber „unterrichtsfreie Zeit“, denn mit Ferien hat die nächste Woche eher weniger zu tun. Ich darf gar nicht an meine To-do-Liste denken. *grusel*

Codename Nasenbär

Heute Morgen um 8.20 Uhr: In 10 Minuten beginnt das Seminar und dann ist es nur noch eine Frage der Zeit, wann mein redseliger Seminarleiter all seine wichtigen Wünsche für das neue Jahr und Sonstiges losgeworden ist und mir das Wort übergibt.
Zu diesem Zeitpunkt bin ich absolut fertig und halb durchgeschwitzt. Was war passiert?

In meiner weisen Voraussicht ging ich gestern schon sehr zeitig ins Bett. Man weiß ja nie, wie der Körper die Umstellung auf das frühe Aufstehen verkraftet, zumal mich eine fiese Erkältung eingeholt hat. Anderthalb Stunden später lag ich noch immer wach im Bett. So viel zum Plan. Super Zappelbein!
Endlich eingeschlafen wache ich alle Stunde auf, freue mich darüber, überhaupt eingeschlafen zu sein, schaue in „freudiger“ Erwartung auf die Uhr, wie lange ich durchgeschlafen habe und stelle fest, dass erst eine Stunde vergangen ist. So ging es tatsächlich die ganze Nacht. Erkältungen sind einfach nichts, Halsschmerzen am allerwenigsten. Auch meine Katze ist unruhig und wälzt sich neben mir hin und her. Immerhin macht sie sich aber die Mühe, sich immer wieder in meinen Nacken zu kuscheln und zu schnurren, sehr lobenswert.
Am nächsten Morgen war ich überraschenderweise natürlich gar nicht ausgeschlafen und nicht bereit für meine Präsentation. Aber es musste sein. Also schälte ich mich im Dunkeln aus dem Bett, vergaß das Licht im Bad anzumachen und hätte beinahe auch im Dunkeln geduscht. Da ich aber ohne Sehhilfe halb blind bin, war es gut, dann doch den Lichtschalter noch zu finden.
Dann das übliche Morgenprogramm, schnell Sachen gepackt und los! Im Seminar angekommen bemerke ich, dass mein Seminarleiter noch nicht da ist und ich versuchen muss, an den Schlüssel zu kommen. Hat zum Glück auch alles geklappt: Schlüssel geholt, gesamte Sitzordnung im Raum verändert, – den ersten Mitreferendar begrüßen -, Moderationskoffer besorgen, Plakate aufhängen, Handouts etc. austeilen, – zwischendurch immer mehr Mitreferendare begrüßen und Zeitpanik bekommen-, Flipchart-Papier besorgen, Computer anschließen und sich über die funktionierende Technik freuen… Also eigentlich lief alles gut, aber am Ende war ich in den 15 Minuten so viel herumgerannt, dass ich echt fertig war. Die Aufregung war natürlich nicht förderlich.
Nebenbei höre ich Gespräche, dass meine lieben Kollegen alle keine Lust auf das Ferienende haben und wie sie sich austauschen, dass bald schon wieder Ferien sind. Auch über die Examensarbeit wird geredet. Überaus empfänglich war ich dafür aber nicht. Hauptsache sie arbeiten mit und alles klappt.

10.30 Uhr war die Präsentation dann endlich vorbei. Ich habe zwar 15 Minuten überzogen, weil die Teilnehmer hohen Diskussionsbedarf hatten, aber mein Seminarleiter kommt trotz allem total erfreut auf mich zu und sagt, dass die Präsentation wirklich klasse und überaus gelungen war; es habe ihm sehr gut gefallen. Mein Entschuldigen wegen der Zeitüberziehung will er nicht hören, weil er das total wichtig fand und auch keine Langeweile aufkam. Puh! Mir fällt ein Stein vom Herzen (schließlich hatte er zur Zeiteinhaltung gemahnt, nachdem meine Vorreferentin vor den Ferien 60 Minuten überzog!) und ich bin glücklich, es endlich hinter mich gebracht zu haben. Meine Seminarteilnehmer haben zwar kleinere Kritikpunkte, aber perfekt ist keiner. Jetzt muss ich noch meine Reflexion schreiben und darf dann gespannt auf meine Note warten.

Ich danke euch also allen sehr für das Daumendrücken! Es hat wirklich geholfen!

Dafür kam mein Schnupfen nach der Präsentation mit doppelter Wucht zurück, wo er mich doch während der Präsentation so schön in Ruhe gelassen hatte… man kann ja nicht alles haben. Morgen fallen zum Glück 2 Stunden aus (wo auch immer sich meine Klasse rumtreibt), weswegen ich erst mittags in die Schule muss. Genug Zeit zum Auskurieren also. Und dann hoffe ich, dass ich meine Mentoren diese Woche endlich mal wieder von mir überzeugen kann und sie durch die Erholungsphasen auch mal wieder zum Lob fähig sind. Die neue Betreuerin in der 10. Klasse lobte mich zumindest bereits sehr viel per Mail für meine Sequenzplanung und die Stundenplanung für Mittwoch. Jetzt muss ich das alles nur noch umsetzen. 😉