Was? Schon Schluss?

Genau das fragte heute ein kleiner Sechstklässler aus meinem Englisch-Förderunterricht, als ich meinte, wir können keine weitere Aufgabe erfüllen, weil die Stunde schon vorbei sei. Auch die anderen Schüler schienen erstaunt, wie schnell die Zeit heute verging. Normalerweise nervt mich dieser Kurs ja auch etwas, weil die Schüler häufig keine Lust mehr haben – schließlich haben alle ihre Klassenkameraden schon Schluss und können ihre Freizeit genießen. Heute ging die Zeit aber auch für mich wahnsinnig schnell vorbei.
Nachdem ich letztes Mal bemerkt hatte, dass die Schüler noch gar nicht mit dem Wörterbuch umgehen können und nicht wissen, was die vielen Informationen bedeuten, hatte ich heute eine gezielte Übung vorbereitet – natürlich eher spielerisch (bei Green Line Online gibt es ein wirklich schönes Material dazu). Das machte den Schülern unglaublich viel Spaß und sie alle waren hochmotiviert, da sie schnell Erfolgserlebnisse erzielen konnten. Das war wirklich schön anzusehen. 🙂

Auch sonst ist das Fazit des Tages positiv, da ich viel geschafft habe und schon fast die Beine hochlegen kann. Umso mehr graut es mir aber vor morgen… von 7 Uhr morgens bis 19 Uhr abends darf ich in der Schule sein – zwischendurch habe ich 4,5 Stunden Zeit, die Klassenarbeiten der Siebten zu kontrollieren. Und ich weiß jetzt schon, dass diese Dienstbesprechung am Nachmittag/ Abend wieder NICHTS bringen wird…
Nächste Woche folgt dann noch später abends am Donnerstag die Gesamtkonferenz (nachdem ich von 14-18 Uhr das Englischseminar nächste Woche selbst gestalten durfte, weil ich doch bei dieser Medienfortbildung war und das dem Kurs nun auch näher bringen darf). Lieber nicht daran denken – dagegen ist der morgige Tag doch noch human. 😉

Jetzt freue ich mich doch lieber über den erfolgreichen Tag heute und mache mir weiter Gedanken darüber, wie ich das Seminar nächste Woche gestalten werden.

Worüber ich mich freue… Part II

Es gibt schon wieder soooooo viele neue Dinge, die mich mit Euphorie ausfüllen, dass ich wieder darüber berichten muss und hoffe, euch mit meiner abartig guten Laune anzustecken. 🙂

  • Es sind FEEEEEERRIIIEEEEEN und die Sonne scheint. Sagt das nicht alles? 🙂
  • Mein Traummann und ich haben endlich unseren Flug für den Sommerurlaub gebucht – 11 Tage Irland, ich freu mich soooo sehr darauf! Am Wochenende suchen wir Hostels und unsere Routen raus – ich kann es kaum erwarten!
  • Ich war natürlich trotz Feiertag und Ferien nicht untätig und kann nun freudestrahlend verkünden: Ich habe meine SAB fertig! Stundenlang saß ich die letzten 3 Tage noch einmal daran, aber nun ist sie endlich druckreif und ich fühle mich wahnsinnig erleichtert! Gut, mein Geldbeutel wird sich nach dem Drucken und Binden sicher auch wahnsinnig erleichtert fühlen (auch Einiges in Farbe), aber was tut man nicht alles für den Abschluss?
  • Meine Bestellung vom Lehrershop TimeTex ist heute endlich nach langem Warten angekommen und nun bin ich doch etwas traurig, dass gerade Ferien sind und ich die Sachen nicht sofort ausprobieren kann. Was war drin? Eine Tischglocke (wie bei Halli Galli), um bei Gruppenarbeit-Unterbrechungen meine Stimme zu schonen, wunderschöne Stempel auf Englisch zur Motivation (und die Klassenarbeit schreiben wir Ende Mai – da kommen sie zum Einsatz 🙂 ), lustige Smiley-Magnete zur Motivation (v.a. der Lehrkraft 😉 ), Ampel-Karten (für Abstimmungen oder auch zur Disziplinierung) und gratis gab es ein Klassenbuch (was auch immer ich damit soll – schenke ich sicher der Schule) und einen dünnen Folienstift. Ich freu mich!
  • In 3 Stunden ist mein Traummann dann auch endlich hier und wir können das Wochenende genießen! Unter Anderem treffen wir meinen besten Freund, der ja ins weite Kaiserslautern gezogen und nun auf Heimatbesuch ist.

Ich wünsche euch allen ein schönes und sonniges Wochenende! 🙂

„Was bedeutet das denn?“

Ach ja, Schüler sind manchmal schon echt süß… Heute habe ich ihnen ja das Gedicht von Rolf Krenzer, das ich gestern hier schon postete, vorgestellt. 4 Gruppen sollten 4 verschiedene Weihnachtsgedichte analysieren und verstehen, um sie anschließend ihren Mitschülern vorzustellen. In meine Rolf Krenzer-Gruppe packte ich meine Experten, die die Welt so schön in schwarz-weiß sehen und wenig kompromissbereit in Bezug auf andere Meinungen sind.
Abgesehen davon, dass alle Gruppen ihre Gedichte nur sehr oberflächlich behandelt haben, hatte ich den Eindruck, dass diese Gruppe die Message des Gedichtes nicht wirklich verstanden hatten. Oder sie waren einfach nicht in der Lage, diese in Worte zu fassen…
Nach der Präsentation stellte ein Schüler dann auch die berechtigte Frage: „Was bedeutet das denn, dass der Schwache dem Starken die Schwäche vergibt?“
Ein anderer Schüler gibt die (schlaue) Antwort: „Das steht doch da, lies doch mal weiter. Der Starke liebt doch auch die Kräfte des Schwachen, also verzeiht der Schwache dem Starken, dass auch er Schwächen hat. Keiner ist perfekt.“
Da musste ich doch etwas schmunzeln. Leider schien damit auch alles gesagt zu sein. Kein weiterer Arm erhob sich, kein Schüler wollte sich äußern. Aufgrund der fortgeschrittenen Zeit erbarmte ich mich schließlich und erklärte den Schülern diese schöne Aussage noch einmal. Da war dann auch plötzlich der Aha-Effekt.
Fazit: Nächste Stunde, also am Freitag, werden wir uns diesem Gedicht noch einmal ganz intensiv widmen, damit alle Schüler mit einer schönen Weihnachtsstimmung in die Ferien entlassen werden können. Schließlich sehe ich die Schüler dann nicht mehr, zumindest nicht im Unterricht. Hoffentlich kommt die Aussage dann auch an!

Montag werden sie dann noch die Chance haben, bei meiner Mentorin gute Noten zu sammeln, indem sie eines der Gedichte auswählen und rezitieren. Irgendwie finden die Schüler diese Chance aber gar nicht gut… Dabei habe ich es so gut angepriesen. Schließlich geht es doch nicht nur um das Erhalten einer guten Note, sondern auch um die Schulung und Weiterentwicklung persönlicher Fähigkeiten, Präsentationsfähigkeiten sowie Merkfähigkeiten.
Aber Frau Zappelbein, was erzählen Sie denn da? (So fühlte ich mich zumindest beim Blick in die Gesichter.)
Dafür wollen alle Schüler gern noch einen Test vor Notenschluss schreiben, weil sie jetzt durch die Klassenarbeit soundso stehen und das noch rumreißen wollen. Auf meine Antwort, sie könnten doch einfach die Gedichtrezitation dafür nutzen, habe ich nur Augenrollen zurückbekommen… Das Leben ist kein Ponyhof, ne? 😉

Riecht ihr sie auch schon, die Ferien?

Ganz sanft kann ich ihren Duft erahnen. Sie riechen so lieblich, süß, ein bisschen fruchtig und nach einer Prise Zimt.
Die ersten Weihnachtsgeschenke sind besorgt bzw. gebastelt, die ersten Plätzchen gebacken und vernascht worden. Herrlich kann sie sein, diese wunderbare Weihnachtszeit.

Nun muss ich nur noch diese letzte stressige Woche überstehen, denn nächsten Mittwoch sind schon Ferien und dienstags habe ich nur eine weihnachtliche Stunde, die sich hoffentlich leicht vorbereiten lässt.
Doch erst einmal ist Arbeit angesagt. Die Klassenarbeiten liegen dort noch immer unerbittlich auf dem Schreibtisch und wollen einfach nicht fertig werden… Keine einzige hat sich bisher erbarmt und die ihr zugeschriebene Note sowie ein passendes Worturteil aufgeschrieben. Auch die Noten sind noch nicht über Nacht in mein Notenheft geflogen… Wäre ja auch zu schön.
Heute erfuhr ich zudem etwas, das ich erfolgreich verdrängt hatte: Bis Ende Dezember müssen Thema sowie Bearbeitungszeitraum meiner Examensarbeit feststehen. Wie gut, dass ich mir bisher noch gar keine Gedanken darüber gemacht habe – weder über das Fach, noch über die Sequenz oder das genaue Thema, über das ich schreiben möchte. Da ist noch Einiges zu tun, Zappelbeinchen…
Und die Präsentation wartet auch sehnsüchtig auf meine Weiterarbeit. Vor 2 Wochen hatte ich doch relativ viel geschafft, doch dann kam mein Krankwerden hinzu und schon lag es wieder brach. Und als wäre es nicht genug, dass ich diese gleich nach den Ferien halten muss, ereilte mich heute die wunderbare Nachricht, dass mein Seminarleiter dasselbe Thema 2 Mal vergeben hat. „Sprechen Sie sich einfach ab, dann ist das alles kein Problem.“ Abgesehen davon, dass ich die Dame wohl erst zum Termin meiner Präsentation wiedersehe, ist das kein Problem, nein nein. „Oder wollen Sie lieber etwas zum Thema ‚emotionale Lernblockaden‘ machen?“ Klar! Jetzt habe ich mich schon wochenlang in ein anderes Thema eingelesen, warum nicht? Man man man, was sich manche so vorstellen… Aber es gibt nichts, was ich bisher nicht geschafft habe, dann kriegen wir das auch noch hin!

Eine gute Nachricht – nein, was sage ich? – fabelhafte Nachricht gab es aber heute doch: Die Schulrechtstests waren endlich fertig kontrolliert und das Zappelbeinchen hat ihre erste Ausbildungsnote im sehr guten Bereich gesammelt. Yeah, auf in die letzte (richtige) Woche!

Optimisten leben besser

Froh, dass der Unterricht für heute vorbei war, schaute ich nichtsahnend auf mein Mobiltelefon. Neben den üblichen E-Mails und
tollen WhatsApp-Nachrichten meines Partners fand ich eine SMS meines besten Freundes: „Wer frisch gebackene Plätzchen will, muss vorbeikommen. ;)“
Jaaaaa, frisch gebackene Plätzchen! Als selbsternannte größte Naschkatze des Universums kann ich mir keinen schöneren Ort vorstellen als das Schlaraffenland. Und Kekse sind eh immer hoch im Kurs. Doch nach wenigen Millisekunden der Freude macht sich die Realität wieder breit. Nein, Zappelbein, du hast heute keine Zeit, auf dem Heimweg bei ihm vorbeizufahren, weil du schnell zum Englischseminar musst… und morgen musst du auch sofort nach der Schule nach Hause. Samstag hast du dann Erste-Hilfe-Kurs und danach geht es zur Goldenen Hochzeit deiner Großeltern. Tja, und Sonntag ist selbst erkorener Kuschel-Ruhe-Nichtbewegen-Tag mit dem Traummann… Menno, doch keine Kekse. Oder selbst backen. Ooooooder jemand von euch hat doch eine Clonmaschine erfunden, sodass ich nicht persönlich zum Erste-Hilfe-Kurs muss? 😉
Aber allen, die an diesen Plätzchen ihren Gaumenschmau haben können, wünsche ich natürlich die explosivsten Geschmäcker im Mund. Ich erfreue mich dann zu einem späteren Zeitpunkt an leckeren Weihnachtskeksen.

Dafür konnte ich mich in der Schule an anderen Sachen erfreuen:

  1. Die Schottland-Fahrt steht fest. Nachdem es anfangs nämlich nicht so aussah, als würden sich aufgrund des hohen Preises nicht ausreichend Schüler finden, kam heute endlich die erlösende Nachricht. Meine Mentorin und ich zählten noch mal alle Anmeldungen durch und tadaaaa: 40 Schüler + 2 auf der Reserveliste! Jetzt wird gebucht und dann kann es losgehen. Yeah!
  2. Meine Englischstunde lief heute schon wieder gut. Irgendwie hab ich grad einen Lauf… oder meine Mentorin ist weniger streng? Nee, eigentlich nicht. Wieder gab es kaum etwas zu kritisieren und es ließ sich sogar ein kleines Lob entlocken. („Die Zeitplanung hast du ja die ganze Woche gut hinbekommen; du hast immer alles geschafft, was du dir vorgenommen hattest.“) Und gestern gab es sogar noch einen lieben Tipp für meinen Unterrichtsbesuch nächste Woche, der auch zeigte, dass sie es gut mit mir meint und nichts gegen mich als Mensch hat.
  3. Auch meiner Deutschmentorin habe ich heute ein kleines Lob entlocken können. Zwar hatte sie es nicht geschafft, sich meine Planung für morgen in Ruhe anzuschauen (sie hat letzte Woche gesagt, dass sie mir da vertraue und sie eigentlich nicht mehr drübergucken müsse). Da ich aber eine kleine Frage hatte, warf sie doch einen kurzen Blick darauf und da platzte doch tatsächlich ein „Schön!“ aus ihr heraus. Aber mit der Gedichtauswahl für morgen habe ich sie eh schon für mich gewonnen. 😉 (Joseph von Eichendorff – Winternacht)
    Jetzt muss ich das morgen nur noch umsetzen können. Ich habe mir extra fett und rot in meine Planung geschrieben, auf welche Dinge ich unbedingt achten muss – schließlich ist diese Klasse mit ihrem vorpubertären Alter langsam nicht mehr auszuhalten, sodass ich unbedingt strenger und konsequenter werden muss. Ich hoffe, diese Sätze in meiner Planung helfen mir morgen dabei.

Das einzig „Negative“ war heute unser special guest im Englischseminar. Nichts gegen die liebe Frau und ihre Mühe, uns von ihren Erfahrungen im Referendariat zu erzählen und uns Hinweise für die schriftliche Abschlussarbeit zu geben, aber etwas demotivierend war das schon… Schon allein ihr Thema war ziemlich heftig (emotionale Bildung anhand von Shaun das Schaf).
Als sie dann die Arbeit zum Hereingucken herumgab, wurde mir regelrecht schlecht. Sie hatte sich solche riesige Mühe damit gegeben, für jede Stunde unheimlich viel gebastelt, vorbereitet, kopiert usw., sogar Fotos hatte sie gemacht. Ganz nebenbei hat sie noch die Arbeit mit Portfolios sowie die Optimierung von Gruppenarbeiten reflektiert… UND einen Vorschlag für eine curriculare Verankerung der emotionalen Kompetenz in den Bildungsstandards formuliert. Mit Anhang wurden aus der Arbeit statt 30 Seiten mal locker 100 Seiten, wobei im Anhang meist 4 Blätter auf eines kopiert wurden, es also dementsprechend reduziert wurde. Außerdem war es nur eine Auswahl des Materials. Ich bin erstaunt… und geschockt… aber auch motiviert, dass ich da doch etwas Kreativeres und Aufwendigeres gestalte, als ich es bisher geplant hatte. (Wenn man von einem Plan reden kann… 😉 )

Somit können wir diesen Punkt also auch als eher positiv abhaken und den Tag als gelungen ansehen. Und das zeigt mal wieder: Optimismus ist schon die halbe Miete im Referendariat. 🙂

Der Tag des Unglaublichen

1. Nach meiner Verkündung, heute ausnahmsweise mal keine Hausaufgaben aufzugeben, rief ein Schüler ganz enthusiastisch: „Sie sind die beste Lehrerin der Welt!“

Na wenn das so einfach ist, diesen Status zu erhalten… wozu machen sich die ganzen Bildungstheoretiker noch einmal Gedanken darüber, was einen guten Lehrer/ guten Unterricht ausmacht? 😀 Aber ich finde, sie hatten sich das auch echt verdient. Nachdem sie gestern Klassenarbeit geschrieben hatten, rief meine Mentorin mich abends an und verkündete, dass ich heute noch das Diktat schreiben muss – die Schüler wüssten Bescheid. Erstens finde ich Diktate auf Englisch eh schon gemein, die Schüler können das ja nicht mal auf Deutsch. Aber das ist nun mal so von der Fachschaft festgelegt, also machen wir es. Und zweitens dann gleich am Tag nach der Klassenarbeit? Oh man… zumindest hatte ich danach noch Zeit, um mit den Schülern ein lustiges Quiz mit dem möglichen Gewinn einer Klassenfahrt zu machen, sodass ich die Schüler wieder „auf meiner Seite“ hatte. Und dann noch keine Hausaufgaben aufgegeben… das war wohl echt klasse für die Schüler.

2.Bei meinem Besuch beim Direktor, wo ich den lauen Andrang auf den Deutschbereich und die Bibliothek beim Tag der offenen Tür bedauerte, sagt er zu mir: „Naja, nur Bücher auszulegen ist ja auch nicht wirklich interessant für die Eltern.“

Das zeigt doch schon seine klare Haltung zu der Disziplin, oder? Abgesehen davon, dass wir keine Bücher auslegten, sondern eine Vorleseaktion starteten. Aber leider war es auch so, dass viele Erwachsene in den Raum kamen und feststellten, das „sei nur etwas für Kinder“ und sofort wieder gingen. Auch das lässt tief blicken, wie ich finde. Auch der Ethik- und Kunstbereich waren total leer, von anderen Bereichen weiß ich noch nichts. Natürlich waren die Naturwissenschaften aber rege besucht, war ja klar… Er entließ mich nur mit dem Spruch, ich könne mir ja für nächstes Jahr etwas überlegen, weil ich dann auch noch da bin. Na mal sehen…
3. Nach der Kontrolle der Klassenarbeiten fiel ich fast vom Stuhl und ärgerte mich mal wieder über den neuen Bewertungserlass.

Nun ist es ja so, dass in Sachsen-Anhalt dieses Schuljahr ein neuer Bewertungserlass herausgegeben wurde, nach dem die Schüler noch viel sanfter bewertet werden. Ich finde es mittlerweile sogar echt schwer, eine 6 zu bekommen, das ist schon eine Leistung… schließlich gibt es ab 20% schon die 5. Nun ja, Arbeiten kontrolliert, Punkte ausgerechnet, in die Punktetabelle geguckt – und siehe da: Nur 2 Schüler erhalten eine 3, 3 Schüler eine 1 und der Rest eine 2. WAS??? Das geht doch gar nicht… noch 3 Mal nachgerechnet, doch es ist so. Immerhin darf man 14 Fehler machen und bekommt trotzdem noch eine 2… Wozu dann noch Noten? Wirken unsere Schüler jetzt etwa schlauer? Ja, nach außen schon, aber ganz ehrlich: Das ist für mich dann keine gute Leistung mehr. Laut Erlass und Tabelle schon… Und nun befürchte ich, auch wenn es absurd ist, dass ich das angekreidet bekomme, dass die Arbeit zu gut ausgefallen ist. Dabei habe ich die Punkte mit meiner Mentorin abgesprochen und auch keine Punkte geschenkt, sondern recht streng bewertet. Also entweder ist etwas am System falsch oder ich bin wirklich die beste Lehrerin der Welt . 😀