Happy Birthday!!!

Nichtsahnend schaue ich heute mal wieder bei WordPress vorbei und was sehe ich da? Mein Blog hat heute Geburtstag! *tätäääää*

Wow, genau ein Jahr ist es jetzt also her, dass ich hier mit dem Schreiben angefangen und meine Ängste, Sorgen, aber auch meine Freude mit euch geteilt habe. Am Anfang stand eigentlich das Ziel, moderne Medien im Schulalltag auszuprobieren. Uneigentlich habe ich es vor lauter Schulalltag und dem Eingewöhnen in eben diesen irgendwie nicht geschafft, dieses Ziel zu verfolgen. Dafür habe ich mir immer wieder viele andere kleine und große Ziele gesetzt und diese mit euch geteilt – was offensichtlich auch gar nicht schlecht ankommt. Trotz meiner kleinen Sommerpause – die ich übrigens in vollen Zügen mit meinem (neuerdings) Verlobten und meinen Liebsten genieße – besuchen einige von euch noch immer regelmäßig meinen Blog. Das freut mich natürlich sehr!

So langsam vermisse ich das Bloggen auch schon, sodass ihr sicher nicht mehr lange warten müsst, bis ich wieder regelmäßig schreibe. Schließlich neigen sich die Ferien auch laaaaangsam dem Ende zu, sodass ich bald an meine Vorbereitungen für die Prüfung und das neue Schuljahr gehen werde und dann auch wieder mehr berichten kann.

So lange genieße ich noch etwas meine freie Zeit, feiere Bloggeburtstag und wünsche euch allen auch noch schöne Ferien bzw. einigen von euch einen guten und stressfreien Start in das neue Schuljahr.

Bis bald! 🙂

Unfreiwillige Ferien

Dass Hochwasser furchtbar ist, habe ich in meinen letzten Posts bereits deutlich genug gemacht. Hier entspannt sich die Lage zwar, doch kann man in den Medien weiterhin schreckliche Bilder von überfluteten Dörfern, Feldern und Städten sehen, die mich einfach nur schockieren und sprachlos machen. Man möchte so gern helfen, auch wenn man schon viel geschuftet hat, doch im Moment ist es einfach nicht möglich.

Die Bewohner der evakuierten Stadtteile meiner Heimatstadt konnten heute fast alle wieder zurück in ihre Häuser und Wohnungen, doch an Aufräumen ist noch nicht zu denken. Das Wasser steht dort noch immer mindestens kniehoch… (Also kehren sie auch nicht wirklich zurück, doch können sie sich ein Bild von der Lage machen.)

Also sitze ich hier und gehe typischen Lehrertätigkeiten nach, während mein Berg an Arbeit langsam, aber sicher abgearbeitet ist. Einerseits eine gute Nachricht, andererseits fühle ich mich doch blöd. Die ganze Woche hat die Schule geschlossen und spätestens morgen Vormittag werde ich alles erledigt und auch meine Wohnung blitzeblank geputzt haben. Aufgrund des starken Drucks, der noch immer auf den Deichen lastet, können auch keine Sandsäcke weggeschafft werden.

Was mache ich also ab morgen? Wahrscheinlich Ferien… Donnerstagvormittag treffen wir uns noch einmal in der Schule und räumen dort den Keller, die Turnhalle und das untere Stockwerk wieder ein. Ansonsten haben wir keine Aufgabe. Es macht auch keinen Sinn, schon den Unterricht für die nächsten Wochen zu planen, weil noch so viel Ungewissheit herrscht. Und in Englisch wird es eh unspektakulär die nächsten Stunden, weil ich noch immer die Klassenarbeit zurückgeben und ein Diktat schreiben muss. Hmpf… einfach unbefriedigend.

Ich hoffe, dass zum Wochenende doch schon mehr getan werden kann und das Wasser weiter abläuft. Dann kann man auch endlich wieder tätig werden. Ich fühle mich einfach falsch dabei, hier Ferien zu machen, wenn andere gerade eine große Katastrophe durchstehen müssen. Oder bin ich zu sehr Gutmensch? Alle Kollegen reden auf mich ein, dass ich schon genug getan hätte und mich einfach mal entspannen soll. Und die Schüler freuen sich wahrscheinlich auch riesig über die schulfreie Zeit, sofern sie nicht selbst betroffen sind…

Schon wieder vorbei…

Es waren die ersten Ferien, die ich zumindest zur Hälfte so richtig genießen konnte – und leider sind sie (wie zu erwarten) viel zu schnell vorbei.

Ich habe meine SAB fertig gemacht und kann sie morgen aus dem Copy-Shop abholen und dann auch gleich nach der Schule im Seminar abgeben. Dann heißt es nur noch Warten auf die Note.
Ihr glaubt gar nicht, wie froh ich bin, dass das Ding endlich vom Tisch ist!

Auch meinen zweiten GUB, der Mitte Juni ansteht, habe ich schon in Ansätzen vorbereitet. Zumindest habe ich die Planung der Sequenz fertig gemacht, in die er eingebettet ist. Nun muss ich mich nur noch entscheiden, wie ich das Thema am kooperativsten, kreativsten und kommunikativsten (Vorlieben meiner beiden Seminarleiter, die dabei sind) umsetzen kann – und zwar in nur 45 Minuten. Viel zu tun in den nächsten 3 Wochen.

Ansonsten habe ich aber wirklich nicht viel gemacht. Viiieeeeel gelesen, Zeit mit meinem Traummann, meiner Katze, Familien und Freunden verbracht, die Sonne genossen und viel geschlafen. Das tat einfach richtig gut!

Gleichzeitig bin ich aber auch auf ein wahnsinnig interessantes Fachbuch gestoßen. Bisher habe ich das Wort „Binnendifferenzierung“ immer damit abgetan, dass man dafür im Unterricht eh keine Zeit hat. Ab und an hatte ich mich aber doch schon dabei „erwischt“, unbewusst zu differenzieren, was ich als Anlass nahm, mich doch mal näher damit zu beschäftigen. Gestoßen bin ich dabei auch folgendes Buch:
http://www.amazon.de/Binnendifferenzierung-Sekundarstufe-Profi-Tipps-Materialien-Lehrerfortbildung/dp/3403068404/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1369062440&sr=8-1&keywords=binnendifferenzierung+in+der+Sekundarstufe
Ein wahnsinnig praktisch orientiertes, interessantes und anregendes Buch darüber, wie man am besten binnendifferenziert arbeiten kann. Dabei sind alle Autoren selbst Vollzeit-Lehrer und wissen, dass diese vielen Theorietipps irgendwelcher Wissenschaftler nicht wirklich zum Einsatz im Unterricht geeignet sind, weil sie einfach viel zu aufwändig sind. So entstand also dieses Praxisbuch, bei dem echte Lehrer erzählen und beschreiben, wie man ohne viel Mehraufwand individuell fördern kann. Ich bin wirklich begeistert und habe mir schon viele Anregungen geholt. Auf manche Dinge könnte man aber auch echt selbst kommen, wenn das Leben als Referendar nicht immer so vollgepackt wäre. 😉
Ich empfehle euch wirklich den Kauf, auch wenn der Preis nicht der niedrigste ist!

Worüber ich mich freue… Part II

Es gibt schon wieder soooooo viele neue Dinge, die mich mit Euphorie ausfüllen, dass ich wieder darüber berichten muss und hoffe, euch mit meiner abartig guten Laune anzustecken. 🙂

  • Es sind FEEEEEERRIIIEEEEEN und die Sonne scheint. Sagt das nicht alles? 🙂
  • Mein Traummann und ich haben endlich unseren Flug für den Sommerurlaub gebucht – 11 Tage Irland, ich freu mich soooo sehr darauf! Am Wochenende suchen wir Hostels und unsere Routen raus – ich kann es kaum erwarten!
  • Ich war natürlich trotz Feiertag und Ferien nicht untätig und kann nun freudestrahlend verkünden: Ich habe meine SAB fertig! Stundenlang saß ich die letzten 3 Tage noch einmal daran, aber nun ist sie endlich druckreif und ich fühle mich wahnsinnig erleichtert! Gut, mein Geldbeutel wird sich nach dem Drucken und Binden sicher auch wahnsinnig erleichtert fühlen (auch Einiges in Farbe), aber was tut man nicht alles für den Abschluss?
  • Meine Bestellung vom Lehrershop TimeTex ist heute endlich nach langem Warten angekommen und nun bin ich doch etwas traurig, dass gerade Ferien sind und ich die Sachen nicht sofort ausprobieren kann. Was war drin? Eine Tischglocke (wie bei Halli Galli), um bei Gruppenarbeit-Unterbrechungen meine Stimme zu schonen, wunderschöne Stempel auf Englisch zur Motivation (und die Klassenarbeit schreiben wir Ende Mai – da kommen sie zum Einsatz 🙂 ), lustige Smiley-Magnete zur Motivation (v.a. der Lehrkraft 😉 ), Ampel-Karten (für Abstimmungen oder auch zur Disziplinierung) und gratis gab es ein Klassenbuch (was auch immer ich damit soll – schenke ich sicher der Schule) und einen dünnen Folienstift. Ich freu mich!
  • In 3 Stunden ist mein Traummann dann auch endlich hier und wir können das Wochenende genießen! Unter Anderem treffen wir meinen besten Freund, der ja ins weite Kaiserslautern gezogen und nun auf Heimatbesuch ist.

Ich wünsche euch allen ein schönes und sonniges Wochenende! 🙂

Worüber ich mich freue…

Da das Wetter zumindest hier heute keine guten Seiten zeigt (Regen ist aber zumindest für die Pflanzen gut!) und es gerade auch stockduster wurde und es gewittert, möchte ich heute mal berichten, worüber ich mich im Moment so freue. Dient auch etwas der Seelenhygiene für mich selbst. 😉

Worüber ich mich also freue:

  • Ich bin heute trotz des fast durchgehenden Regens trocken mit dem Rad zur Schule und wieder nach Hause gekommen – Timing perfekt. 😉
  • Meine Förderschüler haben mir heute freudestrahlend berichtet, dass sie sich alle schon um eine ganze Note verbessert haben. Dabei habe ich so oft gezweifelt, ob der Unterricht überhaupt etwas bringt, weil die Schüler an manchen Tagen wirklich gar keine Konzentration aufbauen konnten und wir nichts geschafft haben. Aber das zeigt mir, dass mein Unterricht etwas bewirkt und bei den Schülern ankommt. 🙂
  • Meine Umschlag-Methode funktioniert einfach wunderbar! Meine Englischklasse war auch heute wieder absolut konzentriert und ruhig und sie haben gut mitgearbeitet. So macht das Arbeiten in der Klasse auch wieder Spaß – denn lieb habe ich sie ja wirklich. Und das Umsetzen zeigt auch Wirkung – die 3 Streithähne bekamen sich bisher jedenfalls nicht mehr in die Haare.
  • (Der Klassenlehrer der Englischklasse ist auch endlich wieder da (gut erholt sieht er aus) und bringt nun hoffentlich auch wieder mehr Ordnung in die Klasse.)
  • Die Schottlandreise rückt immer näher und kam mir erst heute wieder voll ins Gedächtis, weil ich noch etwas Organisatorisches mit der Klasse klären sollte. Meine Englisch-Mentorin erzählte mir heute früh schon, dass sich viele Schüler gefreut und sie gelächelt haben, als sie erfuhren, dass ich mitkomme. Heute sagte ich es ihnen auch noch einmal persönlich und sie freuten sich wirklich! Ein Mädchen wedelte sogar freudig mit den Armen. 😀
  • Ich habe mir einen Prüfungstermin Mitte November gesichert und nun können wir auch schulintern schon alles genau so planen, dass meiner Prüfung nichts im Wege steht – vor allem den Ablauf in der dann 12. Klasse, in der ich in Deutsch meine Prüfung ablege. Zwar habe ich jetzt schon etwas Angst vor der Prüfung und vor allem dem ganzen Aufwand zuvor, aber ich möchte ja heute das Positive an allem sehen. 😉
  • Bei Netto gab es Würfel im Angebot (8 Stück für 1€) – da habe ich mir gleich mal 2 Päckchen gesichert, da das Spielen im Unterricht auch mal sehr wichtig ist, v.a. zur Wiederholung und Sicherung. Seit dem tollen Prüfungskolloquium meiner Mitreferendarin (sie hat übrigens mit 1,2 bestanden! 🙂 ) über das Spielen im Unterricht habe ich mir eh vorgenommen, so etwas auch noch mehr in den Unterricht einzubauen.
  • Ich habe für morgen 3 kreative und motivierende Stunden geplant und hoffe, dass sie für die Schüler mindestens genauso interessant sind, wie ich mir das hier theoretisch vorstelle.
  • Morgen ist der letzte Schultag vor anderthalb Wochen FERIEN!!! 🙂
  • Ich habe noch immer den allertollsten Mann an meiner Seite, den ich einfach nie mehr hergeben möchte! Er ist immer für mich da, unterstützt mich, wo er nur kann, und schenkt mir mehr Liebe, als ich es mir wünschen könnte! 🙂 Und für meine Katze gilt natürlich dasselbe – nur auf einer anderen Ebene. 😉

In diesem Sinne: Think positive! 🙂

Der Schwurm

Kennt ihr ihn? Er ist eng verwandt mit dem Schweinehund. Ich weiß auch gar nicht, wer von den beiden nerviger und blöder ist. Noch schlimmer ist es, wenn der Wurm und der Schweinehund miteinander verschmelzen, denn dann läuft gar nichts mehr. Das nennt man dann Wurmhund oder Schwurm oder so… Schwurm finde ich gut. Naja, wie auch immer: Genau der hat mich befallen!

Irgendwie ist gerade der Wurm drin. So fühle ich mich zumindest. Der Unterrichtsbesuch lief gestern zwar gut und ich habe auch Lob bekommen, aber trotzdem habe ich das Gefühl, als sei ich gedanklich noch nicht wieder in der Schule. Um mich herum sind noch so viele, die Ferien haben und sich weiter entspannen können. Und wir machen Schule. Ich kann mich im Moment nicht aufraffen, wirklich mehr als das Allernötigste (also unmittelbare Stundenplanung) zu machen und ich glaube, meine Stunden sind gerade auch nur Mittelmaß. Es läuft – keine Frage – und es kommt am Ende auch etwas bei den Stunden heraus, aber es könnte definitiv noch besser sein. Zumindest habe ich schon bessere Stunden von mir erlebt.

Fest steht, dass mein Aufgabenberg schon wieder ins Unermessliche steigt und mir das auch durchaus bewusst ist, ich mich aber echt gar nicht aufraffen kann. Ich bin müde, ich esse kaum aus Appetitlosigkeit und hab keine Lust auf gar nichts. Nicht mal für ein Buch oder einen guten Film kann ich mich begeistern… weil mir die Konzentration fehlt. Und ich glaube, das merkt man mir auch in den Stunden an. Ich habe auch sekundenweise Schübe, dass ich unbedingt arbeiten möchte und etwas schaffen muss, aber die sind eben nach 2 Sekunden auch wieder vorbei und meine Trägheit siegt.
Das nervt, aber ich kann mich auch nicht motivieren, etwas zu machen.

Wenn ihr irgendwelche Tipps habt, was man dagegen machen kann, dann immer her damit! Ich kann jeden Rat gebrauchen. Nächste Woche geht es schließlich auch in die spannende Phase des Projektes – und die will genauso gewissenhaft vorbereitet werden wie der Rest!

Osterferien und Entspannung – es geht doch!

Ich hab sie gefunden, juchhu! Lange hab ich gesucht und sie hat sich dieses Jahr auch echt gut versteckt. Dabei könnte man meinen, dass es aufgrund des Winterwetters umso leichter sein müsste, die bunten Ostersachen zu finden. Aber nein, die Entspannung hatte sich gut getarnt. Gestern war es dann aber endlich so weit: Sie hat sich in ihrer vollen Pracht gezeigt!

Nachdem ich Donnerstag noch einmal den ganzen Tag bei dieser tollen Fortbildung war und z.B. gelernt habe, wie ich Hörspiele recht einfach selbst gestalten kann (und dies auch meinen Schülern zeigen kann – nämlich mit Audacity), kam ich Donnerstagabend so spät nach Hause, dass alle Erinnerungen an den feiertäglichen Karfreitag zu spät waren und ich nichts mehr einkaufen konnte. Ich habe trotzdem überlebt, aber meine Gelüste nach bestimmten Dingen, die nicht im Haus waren, waren schier unerträglich… Na gut, ist wahrscheinlich übertrieben, aber trotzdem hab ich mich heut gefreut, meinen Kühlschrank wieder füttern zu können.

Ansonsten habe ich gestern nur entspannt: viel geschlafen, viel gelesen, ein wenig ferngesehen, mit dem Kätzchen ausgiebig gekuschelt… Hach ja, so lässt es sich leben. Und heute war ich auch recht faul. Nur etwas einkaufen und den Unterrichtsbesuch für nächste Woche fertig machen. An die Stundenplanungen für nächste Woche mag ich noch gar nicht denken. Irgendwie kriege ich das schon hin… Vor allem muss ich noch viel schnippeln für den UB, aber auch für die eine Deutschstunde. Und etwas basteln. Aber das krieg ich hin, vielleicht hilft meine bessere Hälfte auch etwas mit. ^^

Nun suhle ich mich mal weiter in meiner freien Zeit und freue mich auf das Essengehen mit meinem Liebsten. Das haben wir tatsächlich noch nie so richtig zu zweit gemacht (oder doch, ein Mal!). Deswegen freue ich mich erst recht darauf.

In diesem Sinne frohe Ostern euch allen! Genießt die freien Stunden und baut ein paar Schneehasen. 🙂