Schon wieder vorbei…

Es waren die ersten Ferien, die ich zumindest zur Hälfte so richtig genießen konnte – und leider sind sie (wie zu erwarten) viel zu schnell vorbei.

Ich habe meine SAB fertig gemacht und kann sie morgen aus dem Copy-Shop abholen und dann auch gleich nach der Schule im Seminar abgeben. Dann heißt es nur noch Warten auf die Note.
Ihr glaubt gar nicht, wie froh ich bin, dass das Ding endlich vom Tisch ist!

Auch meinen zweiten GUB, der Mitte Juni ansteht, habe ich schon in Ansätzen vorbereitet. Zumindest habe ich die Planung der Sequenz fertig gemacht, in die er eingebettet ist. Nun muss ich mich nur noch entscheiden, wie ich das Thema am kooperativsten, kreativsten und kommunikativsten (Vorlieben meiner beiden Seminarleiter, die dabei sind) umsetzen kann – und zwar in nur 45 Minuten. Viel zu tun in den nächsten 3 Wochen.

Ansonsten habe ich aber wirklich nicht viel gemacht. Viiieeeeel gelesen, Zeit mit meinem Traummann, meiner Katze, Familien und Freunden verbracht, die Sonne genossen und viel geschlafen. Das tat einfach richtig gut!

Gleichzeitig bin ich aber auch auf ein wahnsinnig interessantes Fachbuch gestoßen. Bisher habe ich das Wort „Binnendifferenzierung“ immer damit abgetan, dass man dafür im Unterricht eh keine Zeit hat. Ab und an hatte ich mich aber doch schon dabei „erwischt“, unbewusst zu differenzieren, was ich als Anlass nahm, mich doch mal näher damit zu beschäftigen. Gestoßen bin ich dabei auch folgendes Buch:
http://www.amazon.de/Binnendifferenzierung-Sekundarstufe-Profi-Tipps-Materialien-Lehrerfortbildung/dp/3403068404/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1369062440&sr=8-1&keywords=binnendifferenzierung+in+der+Sekundarstufe
Ein wahnsinnig praktisch orientiertes, interessantes und anregendes Buch darüber, wie man am besten binnendifferenziert arbeiten kann. Dabei sind alle Autoren selbst Vollzeit-Lehrer und wissen, dass diese vielen Theorietipps irgendwelcher Wissenschaftler nicht wirklich zum Einsatz im Unterricht geeignet sind, weil sie einfach viel zu aufwändig sind. So entstand also dieses Praxisbuch, bei dem echte Lehrer erzählen und beschreiben, wie man ohne viel Mehraufwand individuell fördern kann. Ich bin wirklich begeistert und habe mir schon viele Anregungen geholt. Auf manche Dinge könnte man aber auch echt selbst kommen, wenn das Leben als Referendar nicht immer so vollgepackt wäre. 😉
Ich empfehle euch wirklich den Kauf, auch wenn der Preis nicht der niedrigste ist!

Advertisements

Es ist so weit: Blogger schenken Lesefreude!

Heute ist es so weit. Ein für mich persönlich ganz besonderer Tag ist angebrochen: der Welttag des Buches.
Um diesen Tag zu zelebrieren, wurde eine tolle Aktion ins Leben gerufen: Blogger schenken Lesefreude (von mir auch liebevoll „Blogger schenken Lesefreunde“ genannt, weil Bücher für mich auch so etwas wie Freunde sind und ich sie hüte wie meinen eigenen Augapfel 😉 ).
Und darum geht es: Insgesamt 1008 (!) Blogger haben sich gefunden und werden am Welttag des Buches ein Buch verschenken. Die Aktion läuft aber nicht nur heute, sondern mehrere Tage. Die Verlosung des Buches findet am 30.04. statt – verlost wird unter allen Kommentaren zu diesem Beitrag.

Ihr fragt euch bestimmt, welches Buch ich verschenken werde. In der Tat ist es mir nicht leicht gefallen, mich zu entscheiden. 1. kann ich mich nur schwer von meinen Schätzen trennen und 2. wollte ich dennoch ein ansprechendes und zum Blog passendes Buch verlosen.
Mit einem tränenden und einem lachenden Auge entschied ich mich letztlich für Arne Ulbrichts „Lehrer – Traumberuf oder Horrorjob?“.
http://www.v-r.de/de/title-0-0/lehrer_traumberuf_oder_horrorjob-1008637/

In witzigen Anekdoten und kleinen Episoden erzählt er von seinem persönlichen Werdegang zum Lehrer – angefangen beim Studium über das Referendariat bis hin zum richtigen Lehrerleben, in dem er auch heute noch tätig ist. Dabei geht er nicht ganz unkritisch mit den politischen Verhältnissen um – Föderalismus, Beamtentum, Schulsystem – alles wird von ihm auf charmante und lustige Art und Weise angeprangert. Viele wahre Worte sprechen aus ihm, doch manches sehe ich auch kritisch.
Das Buch regt sehr gut zum Nachdenken an, auch wenn der Schreibstil am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig ist. Dennoch möchte ich euch diesen Leckerbissen nicht verwehren und hoffe auf einen neuen Besitzer, der es zu schätzen weiß.

Wenn ihr also teilnehmen wollt, kommentiert einfach diesen Beitrag – mehr ist nicht zu tun. Am Ende werde ich auslosen, wer dieses Buch sein neues Eigen nennen darf.

Hier ist auch noch eine Liste von den 1007 anderen Blogs, die an der Aktion teilnehmen:
https://docs.google.com/spreadsheet/ccc?key=0AnA2W4CA8DeqdGl2enc2TjJMaGpMUHQwUHB4ZDNxTHc#gid=0
Schaut mal vorbei, es lohnt sich! 🙂