Unterrichtsbesuch No. 1

Heute beschwerten sich alle Lehrer im Lehrerzimmer über die Vertretungsstunden, die sie für den heutigen Tag übernehmen mussten. Komischerweise wollte jedoch keiner mit mir tauschen und meinen UB übernehmen. So musste ich also selbst ran.

Kurz vor dem Besuch fragt mich eine Kollegin, ob der Unterrichtsbesuch denn wichtig wäre. Ich winkte ab. Es war ja eigentlich nur der letzte Besuch vor der Prüfung, der uns noch einmal Hinweise für die Prüfung einbringen sollte. Zwar wichtig, aber nicht wirklich relevant für die Note.

Dachte ich! Nach dem erfolgreichen Unterricht legte mir meine Seminarleiterin doch tatsächlich offen, dass sie bei meiner Ausbildungsnote immer zwischen 1 und 2 schwankte. Rein rechnerisch war sie bei genau 1,5. Der Unterrichtsblock lief heute aber sooooo wahnsinnig gut (juchhu!), dass sie jetzt zur besseren Note tendiert. Ich freu mich! 🙂 Zum Glück kannte ich die hohe Relevanz der Stunde nicht schon vorher – dann hätte ich mich ja noch verrückter gemacht.

Das mache ich wegen Freitag schon genug. Das Konzept habe ich vor kurzem abgeschickt und hoffe inständig, dass ich nichts vergessen habe. Irgendwie war es komisch, keinen richtigen Erwartungshorizont zu haben, aber es handelt sich „nur“ um eine Posterpräsentation und die Kriterien für die Poster und die Rede habe ich schon in der Sachanalyse offen gelegt.  Das sollte eigentlich so ok sein. *mit den Schultern zuck*
Heute habe ich meine Süßen schon intensiv auf die Stunde vorbereitet, sodass sie wissen, was sie erwartet. Ich glaube, das hat ihnen und mir etwas den Druck für Freitag genommen. Ich fühle mich jedenfalls etwas beruhigter.

Aber erst einmal bin ich so stolz auf meine Achter, die sonst so pubertär daherkommen. Kamen sie zwar heute auch (vor allem in der Gruppenarbeit muss man sich durch Lautstärke in den Vordergrund rücken), aber insgesamt haben sie sich super benommen und immer genau die Antworten geliefert, die ich brauchte. Es wurden nur ganz wenige Sachen bemängelt (z.B. mal wieder meine Tafelschrift, die zwar besser, aber noch immer nicht gut genug ist). Jetzt muss ich mir mal eine kleine Belohnung für sie überlegen, weil sie in den Unterrichtsbesuchen immer ganz toll waren!
Am süßesten war ja mein kleiner L., der mich vor der Stunde doch tatsächlich fragte, ob sie sich heute wieder besonders gut benehmen müssen. 😀 Das habe ich nie zu ihnen gesagt und auch heute war meine trockene Antwort: „Ihr müsst euch doch immer von eurer besten Seite zeigen.“

Ich empfehle also meinen Vulkan weiter, vor allem das Beispiel mit dem Unterricht in der Magmakammer. Das hat nicht nur bei den Schülern für Lacher gesorgt, sondern erheiterte auch meine Seminarleiterin. O-Ton: „Wir dürfen uns selbst nicht immer so ernst nehmen und können uns ruhig mal selbst auf die Schippe nehmen.“

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