Back to school

So langsam, aber sicher sind die Ferien wirklich zu Ende. Ab Donnerstag werden wieder hunderte von Schülern durch das Schulgebäude wuseln – und ich mittendrin. Einerseits freue ich mich, andererseits hätten die Ferien auch noch etwas länger andauern können. 😉

Heute war unser erster Vorbereitungstag. 2 Stunden Dienstberatung mit allen möglichen Informationen durften wir heute genießen. Diesmal hat unser stellvertretender Schulleiter die Sitzung geleitet. Von einem neuen Schulleiter war bisher noch nicht die Rede und ich glaube auch nicht, dass ich den in meiner Referendarzeit noch erleben werde.

Dafür gab es viele andere Informationen. Eine Kollegin hat in den Ferien heimlich geheiratet und hat einen neuen Namen. (Sie will gern ihre Schüler veräppeln, indem auf den Stundenplänen immer ihr neuer Name stehen soll und die Kollegen dann so tun sollen, als wäre es eine neue Kollegin. Der Überraschungseffekt wird super! 😀 ) Wir haben eine neue Kollegin (darüber habe ich mich ja schon einmal extra ausgelassen), die aber heute seltsamerweise nicht anwesend war. Und wir bekommen wahrscheinlich einen promovierten Referendar in den Fächern Deutsch und Sport – vorausgesetzt es finden sich Mentoren. Dann bin ich nicht mehr allein an der Referendarfront.
Tja, ansonsten werden die ersten Tage vom Schuljubiläum gefüllt sein. Der Unterricht geht erst nächsten Mittwoch so richtig los.

Leider gab es heute aber noch nicht die Stundenpläne. Dabei bin ich soooo neugierig, wie meine Stunden diesmal verteilt sind und ob ich trotz neuer Kollegin meine Wunschklassen bekomme. Morgen bekommen wir sie hoffentlich, zumindest wird dieses Ziel angestrebt. Ich wünsche es mir sehr, weil ich dann endlich die ersten Sequenzplanungen machen kann. Im Moment ist das schwer möglich, weil ich nicht weiß, ob ich Doppel- oder Einzelstunden habe.

Ansonsten stehen morgen nur die Fachkonferenzen an. Natürlich finden Englisch und Deutsch wieder gleichzeitig statt, sodass ich nur zu Englisch gehe und mich in Deutsch von meiner Mentorin informieren lasse. Da habe ich wenigstens eine… in Englisch ist das alles noch etwas in der Schwebe, wer meine neue Mentorin wird.
Und danach müssen wir bis 12 Uhr in der Schule bleiben – wozu auch immer. Ich nehme mir was zum Arbeiten mit und hoffe, dass ich dann auch irgendwo Ruhe dazu finde.
Mittwoch dürfen wir zum Glück zu Hause bleiben, bevor es dann Donnerstag richtig losgeht. 🙂

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6 Kommentare zu “Back to school

    • Oh ja. Ich hab das schon immer geliebt. Wochenendbeziehungsfreundlich ist er nicht geworden (Freitag als langer Tag), aber prüfungsfreundlich (ein komplett freier Tag zum Ausarbeiten der Theorie).

  1. Was bedeutet denn „Freitag langer Tag“? Mich interessiert das mal, wie lang so ein Freitag so werden kann.

    Und kann man sich wirklich Klassen wünschen? Auch schon als Referendar?

    • Naja, der Freitag könnte noch länger sein, aber für ne Wochenendbeziehung ist das so auch schon blöd. Letztes Schuljahr war ich freitags um 11 Uhr zu Hause. Dieses Jahr wird es 14-15 Uhr werden. Ich hab aber eine Kollegin, die bis 16 Uhr am Freitag bleiben muss. Das Schlimmste ist eigentlich, dass die Schüler freitagnachmittags auch sehr schwer zu motivieren sind. Verständlich!

      Und ja, man kann sich Klassen wünschen. Bei uns durften alle Lehrer ihre Wünsche schriftlich einreichen und dann wurde geguckt, inwiefern die alle erfüllt werden können. Eine Garantie ist das aber natürlich nicht. Wichtig war mir aber, dass ich meine Prüfungsklassen bekomme, damit ich mich für die Prüfung nicht an eine neue Klasse gewöhnen und nochmal alle Methoden mit denen einüben muss.

      • Aua, okay, das ist wirklich lang auf einen Freitag.

        Das mit den Wunschklassen lässt ja hoffen. Ich habe ja manchmal diese Horrorvisionen, eine echt schreckliche Klasse zu erwischen, mit der es einfach nicht passt, und die dann nie mehr loszuwerden.

      • Ach was! Ich hab selbst eine nicht ganz einfache Klasse, aber im Laufe des Jahres habe ich gelernt, mit ihnen zurechtzukommen und Disziplin in den Laden zu bekommen. Da gehören aber viel Kraft und Motivation dazu. Wenn es aber mit einer Klasse gar nicht klappen sollte, kann man sicher auch mit der Schulleitung reden und die Klasse abgeben. Meistens sind die da sehr kulant und entgegenkommend. Schließlich wollen sie ein motiviertes und glückliches Kollegium. 🙂

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