Die Technik verfolgt mich!

Und diesmal hat es rein gar nichts mit meinem Wales-Projekt zu tun. (Ich habe übrigens mehrere nette private Nachrichten mit Tipps zum Bearbeiten des Videos bekommen und hoffe, dass wir das Problem jetzt doch noch wenigstens mindern können. – Danke dafür!)

Nein, heute war die Auswertung der Projektwoche – Projektvorstellung. Die Schüler und Lehrer wurden in Gruppen eingeteilt und dann stellten die einzelnen Projektgruppen von der 1.-5. Stunde ihre Projekte vor. Es wurde diskutiert und am Ende das beste Projekt gewählt, das schließlich bei der großen Projektvorstellung an der Uni im neuen Schuljahr präsentiert werden darf. Tolle Sache, wenn man nicht als sprachen- und mathematikaffiner Mensch, der sich auch noch für Geschichte, Geo, Ethik etc. begeistern kann, dem Technikbereich zugeordnet worden wäre. Aber meine Schüler hatten ja das Projekt „Android vs. IOS“ und somit musste ich dieser Gruppe zugeordnet werden.
Und glaubt mir: Ein Schultag war nie soooo lang und anstrengend! Ich habe eigentlich nichts gemacht als zugehört, manchmal Fragen gestellt und mitdiskutiert, aber es war schlauchender als Unterricht zu geben. Das lag wahrscheinlich daran, dass ich von fast allen Projekten gar keine Ahnung hatte und mein Gehirn als Physik- und Technik-grundsätzlich-nicht-verstehend verzweifelt versucht hat, den Ausführungen zu folgen. Ich würde sogar behaupten, dass ich am Ende ziemlich viel verstanden habe, aber aufgrund des fehlenden Fachvokabulars doch wenig eigenständig erklären könnte.

Tja, worum ging es? Vor allem um den RoboCup. 4 Schülergruppen haben sich mit der (Weiter-)Entwicklung ihrer Roboter für eben diesen Wettbewerb beschäftigt und uns ihre Erfolge präsentiert. Ich muss sagen, dass das schon echt spannend war, zumal die Schüler auch immer die Lebenswelt eingebracht haben. Gut, die fußballspielenden Roboter sind wohl nicht ganz so wichtig für die Verbesserung der Gesellschaft, aber trotzdem absolut spannend. Was die alles können, das ist Wahnsinn! Und das von 14-jährigen entwickelt! Respekt! Die anderen Roboter werden entwickelt, um sie irgendwann mal in groß bei Katastrophen einsetzen zu können. Sie sollen also mit Hilfe von Wärmesensoren Opfer erkennen und über alle möglichen Untergründe fahren – und das klappt in der kleinen Form sogar schon einigermaßen gut. Noch muss bei der Technik viel getan werden, aber meine negativen Vorurteile gegenüber jeglicher Art von Roboter sind geglättet. (Für meinen Haushalt will ich sie trotzdem nicht haben. 😉 )

Am Ende hat (mal wieder) ein StopMotion-Projekt gewonnen, aber das finden die Schüler wohl immer wieder spannend. Mit viel Mühe und Zeitaufwand entstehen schöne Filmchen, aber mir würde wohl die Geduld dafür fehlen. Dann bastele ich lieber an meinem Projektfilm weiter. 😉

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s