Nie wieder Technik!

Ganz so weit bin ich noch nicht, aber ich muss schon zugeben, dass die letzten 2 Tage aufgrund der Technik schon stark an meinen Nerven gezehrt haben. Dabei hätte alles so schön sein können…

Letztlich bin ich einfach nur froh, dass ich bei den Präsentationen der Schüler nicht auch noch von außen beobachtet und beurteilt wurde – wie es meine Mentorin gern gehabt hätte.
Am Anfang lief alles ganz gut: Die Schüler waren vorbereitet und zeigten voller Stolz und Enthusiasmus, aber auch mit einer Portion Scham, ihre fertigen Projektarbeiten. Eine war besser als die Andere, doch leider konnte ich die Präsentation an sich nicht genießen. Ich war vielmehr damit beschäftigt, ordentliche Aufnahmen zu bekommen und alles für meine Examensarbeit zu dokumentieren. Eigentlich schade… Dafür kann ich es mir jetzt aber immer wieder ansehen und umso fairer bewerten. Es hat eben alles seine Vor- und Nachteile.
Leider lief es nicht die ganze Zeit gut… Ich verhaspelte mich ständig, sodass zumindest meine Aufnahmen als Moderatorin noch stark verbesserungswürdig sind. Die liebe Aufregung…
Und dann die Technik…
„Frau Zappelbein, unser Video ist total durcheinander geraten. Die Tonspuren haben sich komplett verschoben, das macht jetzt alles gar keinen Sinn mehr!“
„Frau Zappelbein, unser Format des Videos stimmt irgendwie nicht, es lässt sich gar nicht mehr abspielen!“
„Frau Zappelbein, alle meine Gruppenmitglieder sind krank. Wie soll ich denn allein präsentieren?“
Tja, und da war die Katastrophe perfekt. Schnell musste ich noch Alternativen aus dem Hut zaubern, damit die Schüler nicht gelangweilt dasitzen und laut werden. Zum Glück hatte ich die – auch zum Projektthema. Man wird mit der Zeit eben doch spontan und flexibel. 😉
Fazit der letzten 2 Tage: Ein fertiges Video bekomme ich hoffentlich noch am Dienstag, wenn die Tonspuren wieder da sind, wo sie sein sollen, und eine weitere Präsentation sehen wir nach der Genesung der 2 Schülerinnen hoffentlich auch noch. Bedeutet für mich: Ein drittes Mal das gesamte Equipment (Beamer, Laptop, Boxen, Kamera) aufbauen und ausrichten, damit alles endlich im Kasten ist. Puh, das macht keinen Spaß, aber zum Glück kann ich es mittlerweile schon mit einem kleinen Lächeln nehmen.
Heute habe ich auch schon angefangen, alles zusammenzuschneiden und ich bin sehr zufrieden. Ich denke, die Mühe hat sich am Ende für uns alle gelohnt und das Endprodukt wird einfach klasse! Und wenn es dann endlich mal irgendwann fertig ist, sehen wir uns das Video alle gemeinsam zur Entspannung an und freuen uns, dass trotz der vielen Katastrophen doch etwas so Schönes entstanden ist. So der Plan. 🙂

Aber eine gute Sache kann ich doch noch mitteilen: Wir haben „Der große Preis“ als Sicherung gespielt und das fanden die Schüler total klasse! So enthusiastisch habe ich sie selten gesehen und ihr Wissen konnten sie auch super anwenden. Am süßesten war der Kommentar eines Schülers: „Boah, das ist ja wie eine richtige Quizshow im Fernsehen!“ 😀 Ziel erreicht, würde ich sagen.

So schnell werde ich ein Projekt dieser Größenordnung sicher nicht noch einmal machen, aber ab und zu – vielleicht ein Mal im Schuljahr oder alle 2 Jahre – kann man sowas sicher mal machen. Den Schülern macht es Spaß, mir eigentlich auch (wenn alles funktioniert) und die Ergebnisse sind meistens auch super. Und das Schönste ist, wenn man sich das nach Jahren noch mal ansehen kann (am besten mit den Schülern zusammen, was bei mir leider nicht möglich sein wird) und gemeinsam über alles lachen und trotzdem stolz sein kann. 🙂

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