Morgen geht’s los…

… und ich bin schon ganz hibbelig!

Spannend war’s ja schon am Freitag, weil ich wegen der Ernennung zur – Achtung, ich habe meine korrekte Berufsbezeichnung am Freitag gelernt – Studienreferendarin für das Lehramt an Gymnasien nach Halle musste.

Schon vorher gab’s ein kleines Hin und Her, weil ich einfach keine Mitfahrgelegenheit nach Halle gefunden hatte… dabei war doch eigentlich klar, dass ich sicher nicht die Einzige bin, die am Freitag von Magdeburg nach Halle fahren muss. Zum Glück hatte sich Donnerstagmorgen doch noch jemand „erbarmt“ und hat eine Rundmail an alle Referendare geschrieben, um eine Fahrgemeinschaft zu bilden. Oh man, da hätte man auch selbst drauf kommen können, oder? Zumindest war das echt gut, weil ich dann 1. schon vier nette neue „Kollegen“ kennen lernen konnte und 2. entspannt mit dem Auto nach Halle und wieder zurück kam. Das erste Beschnuppern lief auch echt gut und wir haben uns von Anfang an gut verstanden.

In Halle angekommen fanden wir uns auch pünktlich nach einer unfreiwilligen Stadtrundfahrt am vereinbarten Treffpunkt zur Ernennung ein. Nach einigen generellen Infos zum Ablauf der Veranstaltung etc. wurde jeder einzeln nach vorne gerufen und zum Beamten auf Widerruf ernannt. Ein bisschen albern kam mir das ja schon vor, aber nun gut… seit gestern bin ich also offiziell Staatsdiener.
Danach füllten wir gemeinsam noch einigen Papierkram aus (ohne Bürokratie geht es ja leider nicht), damit wir in 1-2 Wochen das erste Gehalt beziehen können. Anschließend gab’s noch einige wahnsinnig wertvolle Tipps, bei denen ich mir echt dachte, was es anscheinend an Leuten geben muss… wir sollen uns z.B. am ersten Tag nicht ins Lehrerzimmer stellen und „aufmucken“ bzw. verbreiten, dass wir die Besten seien und schon alles wüssten. Ach echt? Wäre ich so gar nicht drauf gekommen… aber scheinbar gibt es Referendare, die das so machen. Die üblichen Tipps bekamen wir aber auch noch: Wir sollen uns gut mit der Sekretärin stellen, weil sie uns immer alle Infos in jeglicher Hinsicht geben kann oder auch mit dem Hausmeister, da er uns sicher mal bei einigen „groberen“ Arbeiten helfen muss. Und zur Not seien auch immer die Seminarleiter für uns da, die sowieso alles tun würden, damit wir glücklich und mit guten Noten aus dem Referendariat herausgehen können. Hoffentlich behält sie Recht.
Am Ende übten wir noch zusammen den Eid, den wir morgen bei der feierlichen Vereidigung aussprechen dürfen, und dann entließen sie uns ins Wochenende.
Mein kleines Grüppchen und ich tranken dann zum Beschnuppern noch gemeinsam einen Kaffee und klärten alles Wichtige für die morgige Fahrt. Alle sind wirklich sehr, sehr lieb und ich denke, dass wir uns sicher in der ein oder anderen Situation helfen und unterstützen können – zumindest hoffe ich das sehr. Und vielleicht ergibt sich auch noch die ein oder andere Freundschaft. 🙂

Morgen dürfen wir uns wieder nach Halle begeben, um feierlich vereidigt zu werden. Anschließend lernen wir die Ausbilder kennen und haben das erste Seminar. Ich bin wirklich gespannt, was sie uns dort alles erzählen werden und ob sie noch gute Tipps für die ersten Tage und Wochen haben. Hoffentlich sind sie wirklich so nett und hilfsbereit, wie es am Freitag angekündigt wurde… am Telefon machten sie jedenfalls einen sehr kooperativen Eindruck.

Ich bin gespannt auf morgen, noch mehr aber auf Dienstag, da ich dann das erste Mal in die Schule darf, um mich vorzustellen. Hoffentlich sind meine Mentoren genauso lieb wie die anderen Referendare! Ich berichte weiter! 🙂

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