Kommentar des Tages

„Ja, bei dieser Mentorin müssen Sie sich ein dickes Fell zulegen, das wird nicht immer angenehm. Wenn mal etwas ihrer Meinung widerspricht, kann es mitunter sehr unangenehm werden.“, sagte meine Fachseminarleiterin mit einem ermunternden Lächeln, aber auch mitleidigem Blick zu mir.

Nur wo bekomm ich das so schnell her?

Diese Frage wird mich wohl noch einige Zeit begleiten. Zwar ist mein Fell schon weitaus dicker als vor einigen Jahren und ich arbeite kontinuierlich daran, aber ob es dafür dick genug wird? Eine solche Situation durfte ich schon selbst erleben, eine andere habe ich nur als Zuschauer wahrgenommen… angenehm ist was anderes. Ich glaube, so hart hat mich bisher nur mein Vater rangenommen, und das auch sehr selten.

Was mir auch Sorgen macht: Angeblich mag meine Mentorin auch nichts anderes als den sturen, am Lehrbuch-entlanghangelnden Frontalunterricht sehen und bewertet alles andere als schlecht. Wie soll ich mich denn da selbst ausprobieren? Was soll ich da lernen? Hoffentlich hat sie sich doch schon etwas geändert… schließlich meinte sie vor zwei Wochen zu mir, dass sie um ihre traditionell-konservative Unterrichtsweise weiß, jedoch mir als Referendar durchaus mehr Freiheiten gewährt. Fragt sich nur, wie weit diese Freiheit reicht…

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1 + 2 = 3

Und genau so viele Stunden habe ich nun eigenverantwortlich unterrichtet und erfolgreich hinter mich gebracht.

Nachdem die Schüler gestern noch etwas schüchtern und zurückhaltend waren, fand ich heute eine wahnsinnig motivierte und aktive Klasse vor, die trotzdem mucksmäuschenstill war, wenn das Reden gerade nicht angebracht war. Ich war begeistert!
Nachdem ich meine erste Frage an die Klasse gestellt habe, wurde sie erstmal prompt mit der Gegenfrage beantwortet, ob ich denn die Klasse nächstes Schuljahr in Englisch übernehmen würde, weil die derzeitige Fachlehrerin dann in Pension geht. Ziemlich enttäuscht nahmen sie meine Antwort entgegen, dass ich dazu noch keine Aussage machen könne. Ein besseres Kompliment gibt es aber kaum: Schon nach einer Unterrichtsstunde habe ich die Schülerherzen für mich gewonnen. Hoffen wir mal, dass ihr Erkenntnisgewinn ebenso hoch war. 😉
Geschockt war ich allerdings, als die Schüler zur Förderung der Sprachkompetenz und Anwendung der neu gelernten Grammatik ein Rollenspiel gestalten sollten und manche Schüler mich ernsthaft fragten, was das sei. Und bei meinen Aufgabenstellungen fragten sie immer, welche Aufgabe das nun im Lehrbuch sei. Irgendwie kam ihnen nicht in den Sinn, dass sich der Lehrer auch selbst Aufgaben ausdenken und vom Buch abweichen kann. Armes Bildungsdeutschland!? Irgendwie schon schade, wenn Schüler keine anderen Methoden außer sturem Frontalunterricht am Lehrbuch entlanghangelnd kennen… aber das ist nicht überall so, oder? Noch lass ich mir meine Illusion vom Methodenwechsel im alltäglichen Unterricht nicht nehmen – einem Unterricht, in dem Schüler ihre Ideen und ihre Kreativität mal frei entfalten können und selbstständig an Themen arbeiten. Immerhin konnten sie sich schnell auf die neue Aufgabe einlassen und haben super Ergebnisse hervorgebracht. So gingen am Ende alle lächelnd und zufrieden aus dem Unterricht.

„Das hat heute mal richtig Spaß gemacht“, hörte ich meine Schüler noch beim Heruntergehen sagen. 🙂

 

PS: Notiz an mich selbst: Ein Tablet-PC als Wörterbuch genutzt kann die Schüler ganz schön aufwühlen und wahnsinniges Interesse wecken.

Wenn die halbe Schule fehlt…

Es ist Klassenfahrtswoche und ich bin einer der wenigen Lehrer, die nicht mitfuhren und nun versuchen, den normalen Schulbetrieb mit den restlichen Schülern in Gang zu halten. Es ist Wahnsinn, wie einsam die Schule wirkt. Kaum jemand auf den Gängen, eine recht ruhige Atmosphäre, da wenig Schüler auch weniger Krach machen. Man könnte sich glatt daran gewöhnen (aber wird wohl auf Dauer etwas langweilig, oder? 😉 ).

Mit diesen Umständen geht auch einher, dass ich heute meinen ersten eigenverantwortlichen Unterricht gegeben habe. Natürlich gab es Anweisungen meiner Mentorin, was ich ungefähr machen solle, doch letztlich stand ich heute ganz allein vor der 6. Klasse. So wirklich Angst oder so hatte ich gar nicht, weil die Schüler an meiner Schule eh alle einen sehr guten und recht disziplinierten Eindruck machen (hiermit erklärt sich dann auch der gute und leicht elitäre Ruf der Schule). Außerdem hatte ich auch schon im Praxissemester und in meiner Lehrtätigkeit in der Erwachsenenbildung als Überbrückung sehr viel unterrichtet.
Na gut, ich gebe zu, dass sich 10 Minuten vor Beginn der Stunde dann doch etwas Herzklopfen eingestellt hat… aber das gehört dazu. 🙂

Die Stunde an sich lief echt super! Zu Beginn der Stunde standen die Schüler, wie es sich an der Schule gehört, für mich auf, um mich zu begrüßen. Manche kramten zwar etwas länger als sonst, aber das sei mal verziehen. Dafür waren sie im Unterricht absolute Herzblätter! Sie freuten sich über die Abwechlung im Unterricht (endlich mal auf spielerische Weise an Grammatik und Vokabeln herangegangen und nicht nur stur mit dem Lehrbuch gearbeitet) und sogar über den kleinen Test, der angekündigt und von meiner Mentorin angeordnet war, murrte keiner. (Sie sind auch recht gut ausgefallen, die Neugier hat mich schon zum Kontrollieren getrieben. 😉 ). Das Einzige, was mir noch nicht so ganz gefallen hat, war die Mitarbeit… die ließ dann doch zu Wünschen übrig. Irgendwie hatten sie doch etwas mehr Respekt (oder waren noch müde?) und waren leicht wortkarg… das gab sich mit der Zeit auch ein wenig, aber morgen muss das besser werden!
Am lustigsten war eigentlich das Vorlesen von Geschichten, die sie zu Hause schreiben sollten: Erst melden sich einige Schüler zum Vorlesen, doch nachdem ich meinte, dass sie sich gegenseitig Feedback nach den an der Tafel stehenden Kriterien geben sollen, wollte keiner mehr… anscheinend nicht üblich und etwas angsteinflößend auf die Kleinen. Ich hoffe mal, sie sind jetzt nicht verstört und gewöhnen sich dran (sofern ich überhaupt nochmal in der Klasse unterrichten werde, wenn meine Mentorin wieder da ist).
Insgesamt bin ich aber sehr zufrieden mit meiner ersten Stunde im Referendariat und freue mich schon sehr auf die morgige Doppelstunde. Mal sehen, ob sich die Schüler morgen mehr trauen, mitzuarbeiten. Ich leg auf jeden Fall wieder mein bestes Lächeln auf, um die Schüler zu ermutigen. 🙂

Ansonsten läuft es aber doch eher chaotisch an der Schule… man gibt sein Bestes, um möglichst wenig ausfallen zu lassen, aber hospitieren ist dann doch eher schlecht. Meine beiden Mentoren sind weg, weswegen ich letzte Woche schon herumfragte, wo ich mal hospitieren dürfe. Letzte Woche sagten alle noch lächelnd: „Klar, kein Problem, kommen Sie einfach vorbei!“. Heute wurde daraus eher: „Aber sie kommen jetzt nicht immer mit, oder?“ oder „Wie? Jetzt? Können Sie nicht vorher Bescheid sagen?“ oder „Aber ich mach nichts Besonderes, es lohnt sich nicht wirklich.“ Letzteren Spruch mag ich am meisten. ^^ Na mal sehen, wie viele Hospitationsstunden ich diese Woche zusammenbekomme, es sieht aber eher mau aus. Und dass ich nicht in Vertretungsstunden hospitiere, ist für mich irgendwie klar, da das meist doch unorganisierter und dadurch evt. auch unangenehmer ist.

We will see, ich freu mich erstmal auf meinen eigenen Unterricht morgen. 🙂

Ein gutes Geühl nach Woche 1

Der Termin für meinen ersten Unterrichtsbesuch steht: 10.10.12. Zum Glück ist das nur ein beratender und kein benoteter Besuch… sonst hätte ich tatsächlich Angst (die kommt sicher aber trotzdem noch). So sehe ich es aber vor allem als Chance, möglichst schnell fachkundige Rückmeldung über mein Unterrichten zu erhalten. Das Gute ist, dass der Besuch in der Klasse stattfindet, die ich eh für den eigenverantwortlichen Unterricht bekomme – wohl früher, als mir lieb ist.

Jaja, an unserer Schule ist schon in der 1. Schulwoche das Chaos ausgebrochen. Eine unserer Französischlehrerinnen wurde an eine andere Schule abgeordnet, dadurch fällt in einer 9. Klasse der Deutschunterricht auch weg. Der Schulleiter hatte prompt die gute Idee, dass das ja die neue Referendarin übernehmen könnte. Puh… naja, noch steht nichts fest und meine Mentorin hat auch gleich ihre schützende Hand über mich gelegt und gesagt, dass sie auf jeden Fall die 9. nimmt und mir eine pflegeleichtere (auch vom Alter her) gibt. Die mir dann anvertraute Klasse machte auch einen wahnsinnig lieben Eindruck. Ich denke, mit denen werde ich gut auskommen (und die müssen einfach mit mir auskommen, aber immerhin haben sie mir schon Gummittierchen geschenkt, also kann ich gar nicht so unsympathisch wirken 😉 ).

Letzte Woche wurde auch mitten in der Hofpause eine Schulmappe von einem Schüler geklaut – wahnsinn, was an deutschen Schulen abgeht. Da haben sich wohl Jugendliche auf den Schulhof geschlichen und einfach so die Mappe mitgenommen, samt Geldbörse, Schlüssel und allem drum und dran… da kann ich nur noch den Kopf schütteln. Schnelle Reaktion der Schulleitung: Sicherheitsvorkehrungen und Aufsicht verstärken. Hoffentlich hilft’s! Trotzdem kann ich einfach nicht verstehen, was in den Köpfen von solchen Leuten vorgeht (oder in denen, die in der 1. Schulwoche noch den Stundenplan einer ganzen Schule durcheinanderbringt). Aber das muss man wohl auch nicht verstehen, sondern kann man nur hinnehmen und das Beste daraus machen.

Ansonsten fühle ich mich sehr wohl und freu mich schon sehr auf morgen früh, wenn ich wieder ins Getummel von Schülern eintauchen kann. 🙂
Was ich allerdings nicht verstehen kann: Wie kann eine Schule, die lauter IT-Spezialisten hervorbringt, nur so technikarm ausgestattet sein? W-Lan? Fehlanzeige! Beamer? 3 für die ganze Schule! CD-Player? Privatsache der Lehrer! Willkommen im Schulleben, Zappelbein!

Projekttag

Und plötzlich fand ich mich im Hörsaal wieder. Moment! Was ist denn hier los? War ich nicht schon mit dem Studium fertig? Alles nur ein Traum?
Nein, nein, das hatte alles schon seine Richtigkeit: Projekttag.

Vom richtigen Unterrichtsalltag blieb ich also auch heute noch verschont, dieser beginnt erst morgen. An meinem 1. richtigen Schultag fand gleich ein Projekttag in der Uni statt. Hier wurden die 11 besten Projekte der Projektwoche aus dem letzten Schuljahr vorgestellt – alte Tradition meiner Schule. Etwas Besseres hätte ich mir eigentlich kaum vorstellen können, weil ich so die Schüler gleich von einer ganz anderen, persönlicheren Seite kennen lernen konnte. Schließlich wurden hier nur Projekte vorgestellt, mit denen sich die Schüler freiwillig beschäftigt hatten und wofür sie persönlichen Interesse ausgebildet haben. Es waren auch wirklich sehr interessante Projekte dabei, u.a. zum Thema Schlaf (die Schüler waren sogar im Schlaflabor), Bumerangs (hier wurden selbst welche gebastelt und geworfen), Steve Jobs (und das Apple-Imperium – leider nicht kritisch betrachtet), Stop-Motion-Filme (die haben sie sogar selbst gedreht – Wahnsinn, wie man solche Geduld haben kann!) und sogar zum Akkuschrauber-Auto. Letzteres war besonders cool, weil das Projekt jetzt schon seit über einem Jahr läuft und die Schüler das Auto immer weiter ausbauen. Auf solche Ideen muss man erstmal kommen, ich war echt beeindruckt! Leider haben sie es aber nicht live vorgeführt, das wär noch das i-Tüpfelchen gewesen.
Insgesamt war es wirklich klasse, was die Schüler da alles geleistet haben, das motiviert einen doch gleich für die kommende Unterrichtsarbeit. 🙂

Auch mit den neuen Kollegen konnte ich heute wärmer werden, da man auch persönlich ins Gespräch kommt. Ich habe mich wirklich sehr gut aufgehoben gefühlt und alle wirken nett und hilfsbereit. Nur meine eine Mentorin war leicht „angefressen“, weil sie jetzt – obwohl das Schuljahr bereits begonnen hat – evt. noch eine Deutschklasse mehr bekommt. Wie kann man sowas nur mit den Schülern und den Lehrern machen? Das verstehe ich wirklich nicht… Ich hab ihr zumindest angeboten, dass ich versuche, sie so viel wie möglich zu entlasten, da ich in Deutsch bereits viele Erfahrungen gesammelt habe. So ganz zufrieden gestellt hat sie das aber nicht – verständlicherweise, da sie mich und meine Unterrichtsweise noch gar nicht kennt. Aber vielleicht gewinnt sie bald etwas Vertrauen und lässt die Entlastung zu. Ich hoffe es, ansonsten muss sie es eh früher oder später. 😉

Morgen geht’s dann auf in den „richtigen“ Unterricht, wo ich die Klassen dann näher kennen lernen und in den Unterricht hereinschnuppern kann. Ich freu mich schon! 🙂

Gewerkschaft – ja oder nein?

Eine der häufigsten Fragen, die ich letzte Woche hörte (neben Fragen nach der Krankenversicherung), war die Frage danach, ob ich denn in der GEW sei (scheint wohl DIE Gewerkschaft zu sein – viele wissen gar nicht, dass es auch andere gibt).
Während meines Studiums bin ich schon vielen Werbeveranstaltungen für die GEW begegnet und auch bei der Vereidigung letzten Montag rührten sie ordentlich die Werbetrommel. Die Vorteile liegen auf der Hand: Für nur 4€ pro Monat hat man nicht nur eine Rechtsversicherung, sondern auch eine Berufshaftpflichtversicherung inklusive der sehr wichtigen Schlüsselversicherung. Stellt euch einfach mal vor, ihr verliert den Schulschlüssel… das wird teuer!
Tja, mehr Vorteile als die Versicherungen sehe ich aber nicht wirklich… natürlich bekommt man aktuelle, bildungspolitische Informationen zum Lehrerberuf (die findet man aber auch in den gängigen Nachrichten(portalen)) und auch Beratung in kritischen Situationen (wo ich mich persönlich aber eher erstmal an Kollegen, Schulleiter oder meine Betreuer wenden würde, ggf. auch an die Eltern oder Schüler direkt, je nach Situation). Und ob ich jemals in die Bredouille komme, wo ich wirklich Rechtsbeistand von außen brauche, als Beamte?
Was aber ganz klar gegen die GEW spricht: Sie vertritt in manchen Grundsatzfragen bezüglich des Bildungswesens einfach nicht meine Auffassung. Was nützt mir eine Interessenvertretung, die meine Interessen nicht vertritt?

Am Wochenende habe ich meine liebenswürdige und kompetente Schwiegermama in spe dazu befragt, die schon seit 10 Jahren (oder so) verbeamtet ist und noch länger im Schuldienst tätig. Sie riet mir vom Beitritt zur GEW, aber auch zu anderen Gewerkschaften ab. Letztlich ist der Schulleiter immer der Dienstvorsitzende, der der Lehrperson Schutz bietet. Und die Versicherungen kann man, wenn man die Sicherheit wirklich haben will, auch noch zusätzlich privat abschließen. Auch das hielt sie aber nicht unbedingt für notwendig (das muss jedoch jeder selbst wissen, ich bin lieber versichert als dass was passiert).

Ich habe mich jetzt erst einmal für die Zeit des Referendariats gegen den Beitritt zur GEW oder einer anderen Gewerkschaft (z.B. Philologenverband oder Deutscher Lehrerverband) entschieden. Ich denke, in dieser Zeit hab ich viel Schutz und Hilfe von außen und kann bei Bedarf noch selbst Versicherungen abschließen. Was dann passiert, wenn ich wirklich „richtig“ verbeamtet werde, steht auf einem anderen Blatt. Zumindest hab ich schon oft gelesen, dass sich eine Diensthaftpflichtversicherung erst lohnt, wenn man auf Lebenszeit verbeamtet wird. Aber wie gesagt, das muss letztlich jeder für sich selbst entscheiden.

Kleine Anekdote

Gestern traf ich auf dem Weg zum Treffen mit den anderen Referendaren zufällig meinen besten Freund. Seine ersten Worte zu mir waren:
„Zappelbein, du siehst gestresst aus.“
„Öhm… joah…“, stotterte ich vor mich hin. In mir drin ratterte es allerdings: Gebe ich zu, dass die letzten Tage echt anstrengend waren oder schiebe ich es auf meine rasante Fahrradfahrt durch die Stadt?
„Tja, die letzten Tage waren wohl doch sehr anstrengend. Ich hätte nicht gedacht, dass man mir das ansieht, heute habe ich mich eigentlich wieder ganz gut gefühlt, weil ich mich an das Pensum gewöhnt habe.“, gebe ich zu.
Besten Freunden kann man doch alles sagen, oder? 🙂
Mal sehen, was mein Partner heute sagt – zumindest bin ich total übermüdet und irritiert von meinen seltsamen Träumen. Aber das ist eine andere Geschichte. 😉

PS: Das Treffen war übrigens sehr schön, auch wenn wir unseren Vorsatz, das Thema Schule völlig außen vor zu lassen, nicht einhalten konnten. Das gehört wohl auch zum Lehrersein dazu.