Chaos – nicht nur in der Wohnung

Ihr fragt euch sicher, warum das Zappelbein nichts mehr von sich hören lässt. Der Grund ist ganz simpel: Absolutes Umzugschaos. Naja, mittlerweile sieht es nach geordnetem Chaos aus. Morgen früh ist es soweit, der Umzug wird starten. In der neuen Wohnung erwartet mich im Moment noch nicht viel, lediglich einzelne aufgebaute Möbel, ansonsten leere Zimmer.

Tja, wie fühle ich mich? Ich weiß es nicht… einerseits freu ich mich auf das neue Heim, auf die neuen Herausforderungen, auf die neue Arbeit. Andererseits hatte ich hier wunderschöne 5 Jahre (naja, nicht immer wunderschön, aber man verschönigt sich ja einiges im Gehirn 😉 ). Viele meiner liebgewonnenen Freunde bleiben hier, vor allem auch mein geliebter Partner. Es ist nur eine begrenzte Zeit und eine Fernbeziehung mit etwas mehr als einer Stunde Entfernung ist auch nicht die Welt… aber es wird eine Umstellung werden.

Was mich aufbaut: Seine Worte, dass er mich unterstützen wird, wo er nur kann (und davon kann ich sicherlich mehr als genug brauchen in dieser aufregenden Zeit) und dass wir das schaffen.
Was mich noch aufbaut: Meine überwiegend vorherrschende Vorfreude auf die neue Schule, die neuen Schüler, die neuen Kollegen, die neuen Herausforderungen und die zahlreichen vielseitigen Erfahrungen, die ich sicher machen werde. Trotzdem blicke ich nicht nur positiv auf diese Zeit. Man hört genug Horrorgeschichten, wie schlimm doch das Referendariat sei. Andererseits hat man das auch über das Praxissemester gesagt und das hat auch super geklappt und Spaß gemacht. 🙂

Meine Amtsarztuntersuchung, über die man auch schauerliche Geschichten lesen kann, war übrigens auch halb so schlimm – eigentlich ganz harmlos. Einen Hör- und Sehtest, eine Urinprobe, eine Blutabnahme und ein kurzes Gespräch mit dem Onkel Doktor inklusive einiger Abtastgeschichten später war ich schon fertig und wurde für gesund und geeignet erklärt. 🙂
Habt auch keine Angst vor dem Hör- oder Sehtest. Der Sehtest ist eigentlich wie bei der Fahrschule, das schöne Spielchen mit den Kreisen mit kleinen Öffnungen, wo man sagen muss, wo die Öffnung ist (oben, unten, links, rechts). Beim Hörtest werdet ihr in eine Kammer gesetzt und bekommt Kopfhörer auf. Ihr hört dann Pieptöne auf unterschiedlichen Frequenzen, die immer lauter werden und ihr müsst einen Knopf drücken, sobald ihr etwas hört. Also wirklich alles halb so wild. 🙂

Fazit: Lasst euch bloß nicht von den ganzen Geschichten im Internet verrückt machen und geht mit Freude und Enthusiasmus an die neuen Herausforderungen heran! Andere haben es auch schon geschafft. 🙂

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